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Fußball regional Celler räumen bei den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung ab
Sport Fußball regional Celler räumen bei den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung ab
16:58 29.05.2014
Die Radfahrer wurden ihrem - Favoritenstatus gerecht. Alle Celler Radsportler platzierten - sich auf dem Treppchen.  Quelle: Michael Beilicke
Celle Stadt

Wie erwartet fuhren die Celle Radsportler ganz vorne mit. Jeder Sportler fuhr zunächst Qualifikationsrunden und wurde seinen Fähigkeiten entsprechend in eine der 11 bis 13 Leistungsgruppen eingeteilt. Heiko Knappmeier (Gruppe vier) holte Gold im Rennen über 1000 Meter. Hinter ihm landete der Celler Holger Dümeland. Malte Beyer (Gruppe drei) belegte Platz drei.

Im Fünf-Kilometer-Straßenrennen holten Sascha Sturm (Gruppe zwei) und Dümeland (Gruppe sechs) jeweils die Silbermedaille. „Das waren sehr gute Leistungen, unsere Radfahrer zählen auch stets zu den Favoriten“, sagt Beilicke.

Geschlafen haben die Celler Sportler gemeinsam in einer Jugendherberge in Neuss. „Abends hatten wir ein bisschen gemeinsame Freizeit“, so Beilicke. Zumindest die Tischtennisspieler hatten auch tagsüber die Möglichkeit, in ihren Spielpausen die Fußballer anzufeuern. Die Herrenmannschaft war froh über den Beistand, denn es war ein harter Kampf. Nach sieben Spielen in der Vorrunde wurden die Celler Fußballer Gruppe vier zugeordnet.

Im Finale ging es dann um die Medaillen und die Teams haben sich nichts geschenkt. „Ein paar Verletzungen hatten wir schon, darunter war auch eine Rippenprellung“, sagt Beilicke. Schließlich hat sich die Mühe aber gelohnt und die Spieler fuhren mit Silbermedaillen um den Hals nach Celle.

Die Tischtennisspieler mussten ohne eigenes Publikum auskommen. Das hat sich jedoch nicht negativ auf ihre Leistungen ausgeübt. Hans-Walter Glomm und Claudia Bahr sicherten sich die Silbermedaille. Thomas Kahlo und Detlef Steitzer (alle Gruppe eins) holten jeweils Bronze. Gut lief es auch für Reinhard Meier (Gruppe drei), der ebenfalls die Silbermedaille gewann. Claudia Ebeling (Gruppe vier) holte Bronze.

Aber nicht nur ihre Erfolge waren den Cellern wichtig, für alle war bereits die Teilnahme etwas Besonderes. „Außerdem wurden die Chancen, mit den Nationalen Spielen Impulse für Inklusion zu geben, vollends genutzt“, sagt Beilicke, dem aufgefallen war, dass das Motto „Gemeinsam stark“ an vielen Stelle gut umgesetzt wurde.

Von Johanna Müller