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Fußball regional Das i-Tüpfelchen fehlt noch
Sport Fußball regional Das i-Tüpfelchen fehlt noch
17:46 29.11.2018
Von Oliver Schreiber
Eintracht-Torjäger Moussa Doumbouya (16 Saisontore) erzielteim Hinspiel den 1:0-Siegtreffer gegen Teutonia Uelzen.
Celle

Einmal noch „alles raushauen“ und gewinnen – und dann abschalten und genießen. Für Fußball-Landesligist MTV Eintracht Celle steht am Sonntag um 14 Uhr im Auswärtsspiel bei Teutonia Uelzen die letzte von vielen Bewährungsproben auf dem Programm. Und fast alle haben sie bisher gemeistert. „Das soll auch so bleiben. Wir wollen jetzt auch noch das i-Tüpfelchen auf eine unfassbar starke Halbserie setzen und mit einem Erfolgserlebnis in die lange Pause gehen“, gibt Cheftrainer Hilger Wirtz die Marschroute vor. Im Hinspiel siegte Eintracht trotz totaler Dominanz nur knapp mit 1:0.

Durch den „Lüneburger Doppelpack“ mit den beiden knappen Siegen bei SV Eintracht (3:2) und gegen MTV Treubund (2:1) haben die Blau-Weißen den Tabellendritten beziehungsweise -vierten klar distanziert, sodass alles auf einen Showdown um den Oberliga-Aufstieg mit dem Zweiten TuS Harsefeld hinausläuft. Jene Mannschaft, gegen die es bisher die einzige Niederlage in der Liga setzte. „Wir wollen mit unserem Fünf-Punkte-Vorsprung überwintern. Dafür müssen wir dreifach punkten“, erklärt Wirtz, der beim Regionalligisten TSV Havelse zuletzt als Nachfolger des geschassten Christian Benbennek gehandelt wurde, aber ein Treuebekenntnis zur Eintracht abgegeben hat.

Die Stärke der Teutonen ist schwer einzuschätzen. Sie verfügen mit Malte Bertram, Evgenij Krasnikov, Philipp Hatt oder Nils Brüggemann über für Landesliga-Verhältnisse überdurchschnittliche Kicker. Die Blau-Gelben schöpfen ihr Potenzial aber nicht konstant genug aus. In der Vorsaison wäre Uelzen beinahe in der Bezirksliga gelandet, auch jetzt steht das Team auf dem ersten Abstiegsplatz. „Da gehören sie eigentlich nicht hin. Ich habe sie viel weiter oben erwartet“, sagt Wirtz.

In den vergangenen sechs Spielen wechselten sich Sieg und Niederlage stets ab. Auf eine 1:8-Klatsche im Kellerduell beim VfL Güldenstern Stade folgte in der Vorwoche ein überraschender 4:3-Erfolg trotz dreimaligen Rückstands beim Dritten Eintracht Lüneburg. „Wir haben selbst erlebt, wie schwer es ist, in Lüneburg zu gewinnen. Dementsprechend sind wir gewarnt“, meint Wirtz.

Sorgen, dass seine Jungs den Gegner unterschätzen könnten, macht er sich eh nicht. „Das entspricht nicht unserer Mentalität und wäre angesichts der Qualität des Gegners auch fatal. Zudem ist es ja auch so etwas wie ein kleines Derby. Wir fahren da voller Zuversicht hin. Wenn wir wieder unsere Leistung abrufen, werden wir auch in Uelzen bestehen“, glaubt Wirtz, der aller Voraussicht nach wieder mit einem 15-Mann-Kader zu den Teutonen reist.

Der soll im Winter weiter ergänzt werden. Der A-Lizenzinhaber treibt zusammen mit der sportlichen Leitung des MTVE um Jörg Klindworth und Andreas Leihbacher die Planungen voran. Wirtz: „Wir sind an dem ein oder anderen Spieler dran. Fakt ist: Wir benötigen einen breiteren Kader, um auch mehr Konkurrenzkampf zu haben. Wir haben echt Glück gehabt, dass wir von Verletzungen weitgehend verschont geblieben sind.“

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