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Fußball regional Derby in Vorwerk – Westercelle will Revanche
Sport Fußball regional Derby in Vorwerk – Westercelle will Revanche
16:41 29.11.2018
Robin Ohlde (rechts) – im Duell mit dem Soltauer Falk Dahms – empfängtmit SC Vorwerk den SC Wietzenbruch zum Celler Bezirksliga-Derby. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Bevor es in der Fußball-Bezirksliga in die lange dreimonatige Winterpause geht, steht noch einmal ein Celler Derby auf dem Programm. Mit dem SC Vorwerk und SC Wietzenbruch treffen bereits am Samstag zwei Teams aufeinander, die zuletzt mächtig Prügel einstecken mussten. Zu einem Spitzenspiel kommt es am Sonntag in Westercelle, wo der heimische VfL Verfolger MTV Soltau auf Distanz halten will.

SC Vorwerk – SC Wietzenbruch (Samstag, 14 Uhr)

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Unter diesem Motto steht das Celler Bezirksliga-Derby, das am Samstag auf dem Vorwerker Sportplatz am Reuterweg über die Bühne geht. Und besagtes Motto schreiben sich diesmal beide zuletzt so arg gebeutelten Kontrahenten auf ihre Fahnen. Denn beide Teams müssen – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – unbedingt gewinnen.

Gastgeber SC Vorwerk konnte aus den letzten fünf Partien nur einen Punkt verbuchen und rutschte in der Tabelle immer weiter ab. Das Polster auf den „kritischen“ viertletzten Tabellenplatz beträgt zwar immer noch sechs Punkte, könnte aber im Falle einer Niederlage auf drei Punkte zusammenschmelzen. „Das wird ein reines Kampfspiel. Wir müssen alles in die Waagschale werfen und diesen Kampf annehmen. Dieses Heimspiel wollen wir natürlich unbedingt gewinnen. In der Favoritenrolle sehe ich uns aufgrund unserer angespannten Personalsituation aber nicht“, sagt SCV-Trainer Stefan Mainka.

Vorwerk mit langer Ausfallliste

Außer Ioannis Giordanao kehrt kein weiterer Akteur auf der langen Vorwerker Ausfallliste ins Team zurück. So werden auch diesmal wieder Spieler aus der zweiten Herrenmannschaft aushelfen müssen. „Wir haben zuletzt einfach zu viele Gegentore gefangen. Unser Augenmerk wird darum zuerst darin liegen, die Abwehr zu stabilisieren“, kündigt Mainka an.

Aber auch die Wietzenbrucher Gäste brauchen vor der Winterpause unbedingt ein Erfolgserlebnis. „Ein Derby-Sieg, für den wir alles tun werden, wäre für die Moral der Mannschaft von enormer Wichtigkeit“, unterstreicht SCW-Trainer Eike Mach. Angesichts des aussichtslosen Rückstands auf die Nichtabstiegsplätze geht es beim Tabellenletzten ohnehin nur noch darum, sich mit ordentlichen Leistungen ehrenhaft aus der Bezirksliga zu verabschieden. Dass trotz der Negativbilanz noch viel Leben im Wietzenbrucher Team ist, stellte dieses zuletzt mit einer tadellosen kämpferischen Einstellung gegen Spitzenreiter TSV Elstorf unter Beweis. So scheint die Ausgangskonstellation, um endlich den zweiten Dreier der Saison einzufahren, gar nicht mal so schlecht zu sein.

VfL Westercelle – MTV Soltau (Sonntag, 14 Uhr)

Noch vor der Winterpause die 40-Punkte-Marke zu überspringen, haben die beiden VfL-Trainer Axel Güllert und Heiko Vollmer als Zielsetzung ausgegeben. Das ist auch deshalb vonnöten, um Tabellenführer TSV Elstorf weiter dicht auf den Fersen zu bleiben. Doch dazu muss am Sonntag ein Sieg gegen den Tabellendritten MTV Soltau her. Ein zweifellos schweres Unterfangen, denn die Soltauer sind auswärts als einziges Team der Bezirksliga immer noch ungeschlagen.

Hinspiel ging 0:3 verloren

Dem gegenüber steht die makellose Heimbilanz des VfL Westercelle. In sieben Heimspielen gingen die Schwarz-Gelben auch sieben Mal als Sieger vom Platz. An das Hinspiel, das in Soltau mit 0:3 verloren ging, haben die Westerceller wenig angenehme Erinnerungen. „Soltau hat eine sehr gefährliche Mannschaft mit viel Offensivqualität. So gute Spieler wie Torjäger Hassan-Sascha Turgut oder Daniel Begemann sind nur schwer völlig auszuschalten. Aber wenn wir die gute Leistung vom letzten Sonntag wiederholen können, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir uns diesmal gegen den MTV durchsetzen“, meint Trainer Axel Güllert.

Er sieht die taktische Flexibilität seines Team als enormen Vorteil an. Zuletzt trat man der SG Scharmbeck-Pattensen mit einem ungewöhnlichen 4-1-4-1-System gegenüber. „Dass die Jungs unterschiedliche Systeme so gut beherrschen, zeugt schon von Qualität. Auch für das Spiel gegen Soltau werden wir uns wieder etwas Passendes überlegen. Wichtig ist, dass wir schnell zu unserem Spiel finden und gleich hochkonzentriert sind“, lässt Güllert wissen. Eine schlagkräftige Truppe steht ihm zur Verfügung, fraglich ist nur der Einsatz von Nils Wittenberg und Kai Broschinski.

Von Jochen Strehlau

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