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Fußball regional Deutliche Worte in Wathlingen vor Duell mit Tabellenführer der Fußball-Kreisliga
Sport Fußball regional Deutliche Worte in Wathlingen vor Duell mit Tabellenführer der Fußball-Kreisliga
19:34 23.03.2017
Celle Stadt

Auch die Partie zwischen den beiden Aufsteigern aus Wietze und Vorwerk dürfte interessant werden. Bereits die vergangenen drei Begegnungen zwischen diesen beiden Mannschaften endeten ligaübergreifend jeweils mit einem Remis.

TuS Eversen-Sülze –TuS Eicklingen(Sonntag, 15 Uhr)

Die Gastgeber haben die bisherigen Ligaspiele nach der Winterpause verloren. Die gute Ausgangsbasis aus der Hinrunde wurde damit verspielt. Das Trainergespann Bastian Krämer und Norbert Oehlschläger sehen die durchwachsenen Leistungen ihres Teams in der fehlenden Kontinuität. „Wenn wir nur alle vier Wochen spielen, kann die Mannschaft nicht zu ihrer gewohnten Form finden“, so Krämer.

Gegen Eicklingen soll sich das Team l für die lange Wartezeit mit drei Punkten belohnen. Damit die Abstimmung besser klappt, wurde unter der Woche ein Freundschaftsspiel auf Kunstrasen gegen den SV Munster vereinbart.

VfL Wathlingen –SC Wietzenbruch(Sonntag, 15 Uhr)

Nach der Pleite in Altencelle gab es Gesprächsbedarf bei den Wathlingern. Es war zwar keine Krisensitzung, es fielen aber deutliche Worte – sowohl von Trainer Jens Gebler als auch von Teilen der Mannschaft. „Es scheint bei den Spielern angekommen zu sein, was wichtig ist, ich erwarte gegen Wietzenbruch eine deutliche Reaktion“, so Gebler. Der Coach meint damit nicht in erster Linie das Ergebnis, sondern die Einstellung. Es gilt, in kämpferischer Hinsicht alles abzurufen.

MTV Langlingen –SV Altencelle(Sonntag, 15 Uhr)

Natürlich hat sich Langlingens Trainer André Ruschitzka über die Niederlage in der Nachspielzeit gegen Eldingen geärgert. „Wenn man drei Tore schießt, müsste das eigentlich für einen Punkt reichen“, sagte er. Im Heimspiel gegen Altencelle wartet allerdings eine Aufgabe der etwas anderen Art. Die Gäste haben zuletzt gezeigt, dass sie bereit sind zu kämpfen. Hier sieht Ruschitzka aber auch einen großen Vorteil seiner Elf. Nicht zuletzt aufgrund der vorbildlichen Einstellung haben sich die Langlinger bis auf Platz sieben vorgeschoben. „Die leichten Fehler dürfen aber nicht passieren“, fordert Ruschitzka.

TuS Bröckel –SG Eldingen(Sonntag, 15 Uhr)

Auch die Spielpause hat die Rahmenbedingungen für Bröckels Trainer Bernd Schäfer nicht verbessert. Er bastelt unter der Woche, wie gewohnt, an einer schlagkräftigen Truppe für das Duell gegen Eldingen. In dieser Situation zeigt sich aber wieder die große Einsatzbereitschaft aller, die sich mit der Kreisliga-Elf im Verein beschäftigen. „Sowohl die Mannschaft als auch das Funktionsteam rücken in dieser schwierigen Phase ganz eng zusammen“, schwärmt Schäfer von der wichtigsten Tugend in einem Dorfverein.

Gerne würde am Sonntag eine ähnliche Leistung wie zuletzt im Derby mit Eicklingen zu sehen bekommen. Da stimmten bei seinem Team Kampf und Leidenschaft. Um die Eldinger Offensive im Griff zu haben, ist zudem eine gute defensive Organisation erforderlich.

SSV Südwinsen –SV Garßen(Sonntag, 15 Uhr)

Für Südwinsens Trainer Andreas Heindorff gibt es am Sonntag ein Wiedersehen mit Marcus Hoffmann – seinem Schüler aus Zeiten bei Eintracht Celle.

Beide Mannschaften befinden sich in akuter Abstiegsnot und müssen unbedingt punkten. Wobei es für die Hausherren schon nach der letzten Chance auf einen Ligaverbleib aussieht. Das rettende Ufer ist bereits acht Punkte entfernt. Jedoch lässt die derzeitige Spielweise des SSV wenig Optimismus zu. Im Derby in Wietze unterliefen dem Team schon in der Anfangsphase haarsträubende Fehler, die das Duell früh entschieden. „Es ist schwierig, unter diesen Voraussetzungen die Klasse zu halten. Wir werden aber alles versuchen“, so Heindorff.

SC Vorwerk –TSV Wietze(Sonntag, 15 Uhr)

Schon in beiden Duellen in der 1. Kreisklasse gab es keinen Sieger. So folgte auch im Kreisliga-Hinspiel ein Remis zwischen den Aufsteigern. Wietze reist nach dem Derbysieg gegen Südwinsen mit gestärktem Selbstvertrauen nach Vorwerk. Die Gastgeber hingegen haben beim Spitzenreiter Wietzenbruch gezeigt, dass auch gegen solche Mannschaften einiges möglich ist.

FC Firat Bergen –SV Dicle Celle(Sonntag, 15 Uhr)

Auch Firats neuer Trainer Bernd Knopp klagt durch die vielen Spielausfälle über fehlende eine Kontinuität. „Es wird langsam Zeit, dass wir in den Spielrhythmus kommen“, hofft er. Vor dem anstehenden Duell erfreut sich der C-Lizenz-Inhaber aber über eine gute Trainingsbeteiligung und entsprechenden Konkurrenzkampf.

Die Kontrahenten sind sehr spielstark und haben ihre Stärken vornehmlich im Offensivbereich. Dementsprechend sieht Knopp den Schlüssel zum Erfolg in der Defensive. „Wir müssen hinten stabil stehen, vorne gelingt uns immer etwas“, sagt er. Der Verlierer wird mit in den Abstiegssumpf gezogen und steht vor schweren Wochen. Knopp hofft, dass diese Erkenntnis die nötigen Kräfte freisetzt.

Von Jens Tjaden