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Fußball regional Die Liga schaut nach Wietze
Sport Fußball regional Die Liga schaut nach Wietze
17:14 14.09.2017
Celle

TSV Wietze –SC Vorwerk(Sonntag, 15 Uhr).

Das Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger aus dem Jahr 2016 ist aus vielerlei Gründen sehr interessant. In der Aufstiegssaison in der 1. Kreisklasse gab es in den Duellen keinen Sieger, in der ersten Kreisliga-Saison gab es neben einem weiteren Remis dann einen Erfolg für die Wietzer. Jetzt reist der souveräne Tabellenführer SC Vorwerk nach Wietze, die im Waldstadion bislang eine „weiße Weste“ haben und alle drei Spiele gewannen.

„Wir wollen verhindern, dass bereits eine Vorentscheidung fällt“, sagt TSV-Trainer Jörg Rienass. Bei einem Sieg für Vorwerk, würde Wietze bereits neun Punkte Rückstand haben und ziemlich aussichtslos im Meisterschaftsrennen sein.

MTV Langlingen –VfL Westercelle II(Sonntag, 15 Uhr).

Nach einem gelungenen Saisonstart mit zwei Auftaktsiegen hat der MTV Langlingen die folgenden vier Partien allesamt verloren. Trainer André Ruschitzka macht diese Misere aber nicht an einem Hauptpunkt fest, er sieht viele Dinge die sich zu dem negativen Lauf addieren.

„Vorne fehlt die Durchschlagskraft und hinten bestrafen wir uns selber durch individuelle Fehler“, spricht er zwei wichtige Punkte an. Ruschitzka will der Vergangenheit aber nicht nachtrauern, sondern guckt zuversichtlich nach vorne. Gegen Westercelle will der erfahrene Coach die bekannte Zweikampfstärke sehen und seine Elf soll als echtes Team auftreten. „Dann kommt auch der Erfolg zurück“, weiß Ruschitzka.

SV Altencelle –TuS Hermannsburg(Sonntag, 15 Uhr).

Altencelle hat immer wieder Licht und Schatten in seinen Leistungen gezeigt. Nach zwei Niederlagen folgte der langersehnte Sieg im Stadtderby gegen die Reserve des VfL Westercelle. Jetzt kommt der noch sieglose TuS Hermannsburg an den Föscherberg. Claus Netemeyer schließt sich allerdings den Lobeshymnen der bisherigen Gegner über den Gast an. „Das ist eine Mannschaft, die stark besetzt ist und nicht ans Tabellenende gehört“, meint der Trainer. Hermannsburg schätzt er spielerisch stark ein, zudem verfügen sie mit Henry Struwe und Tobias Müller über zwei außergewöhnlich gute Kreisliga-Kicker. „Da muss jeder von uns an die Schmerzgrenze gehen“, fordert Netemeyer.

FC Firat Bergen –SV Dicle Celle(Sonntag, 15 Uhr).

Das Derby der kurdischen Vereine ist für beide Seiten etwas ganz Besonderes. FC-Trainer Bernd Knopp hofft, seine Heißsporne im Griff zu haben und die Emotionen so zu kanalisieren, dass die Hausherren als Sieger vom Platz gehen. „Ich bin sehr positiv gestimmt, hoffe aber in erster Linie auf eine faire Auseinandersetzung“, so Knopp. Die letzten Spiele lassen ihn Optimismus ausstrahlen, die Siege gegen Garßen und Hermannsburg als auch die knappe Niederlage gegen Vorwerk haben das Potenzial der Mannschaft deutlich gezeigt. „Mit einem Sieg wollen wir ins obere Tabellendrittel“, hofft er.

TuS Bröckel –SG Eldingen(Sonntag, 15 Uhr).

Auch wenn die Leistungen der SG Eldingen bislang sehr schwankend waren, schätzt Bröckels Trainer die Gäste sehr stark ein. „Die haben ein riesiges Potenzial“, weiß Bernd Schäfer. Alle Spiele, die seine Mannschaft bisher absolviert hat, waren eng, was die Ausgeglichenheit der Liga zeigt. „Wir müssen immer alles abrufen, um erfolgreich zu sein“, fordert Schäfer. Gegen Eldingen ist besonders die Defensive gefragt, damit die bärenstarke Offensive um Christopher Lemp in Schach gehalten werden kann. Schäfer ist da allerdings sehr zuversichtlich, da seine Elf in Heimspielen bisher immer überzeugt hat.

TuS Eversen/Sülze –TuS Oldau-Ovelgönne(Sonntag, 15 Uhr).

Am siebten Spieltag hat es den TuS Oldau-Ovelgönne in der neuen Spielklasse zum ersten Mal erwischt, gegen den TuS Eicklingen setzte es eine Niederlage. Jetzt reist die Elf von Trainer Sven Mentkowski zur Wiedergutmachung unter die Sülzer Eichen. Deren Trainer hofft, dass es nicht wieder so einen desolaten Auftritt gibt wie in der zweiten Halbzeit gegen Eldingen. „Das waren 45 Minuten Tiefschlaf, wir waren überhaupt auf dem Platz“, motzte Norbert Oehlschläger. Oldau ist für ihn ein unbeschriebenes Blatt, er zeigt sich allerdings beeindruckt von den Ergebnissen des Aufsteigers. „Wir werden ein anderes Gesicht zeigen müssen“, weiß er.

TuS Eicklingen – SV Garßen(Sonntag, 15 Uhr).

Der TuS Eicklingen hat eine deutliche Wandlung vollzogen, den dürftigen Saisonstart haben die „Rothosen“ mit einem kurzen Zwischenspurt wettgemacht und rangieren im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Für Steven Hörske gilt es jetzt, gegen die Mannschaften, mit denen seine Elf auf Augenhöhe ist, fleißig zu punkten, bevor die Schwergewichte der Liga kommen. „Die Rückschläge haben uns nicht umgeworfen, unsere Leistungen haben sich stabilisiert“, freut sich Hörske. Jetzt will er den Schwung der letzten Wochen mitnehmen und die Punkte am Bannkamp behalten.

Von Jens Tjaden