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Fußball regional Dominik Blancbois - ein Mann für alle Fälle beim TuS Bergen
Sport Fußball regional Dominik Blancbois - ein Mann für alle Fälle beim TuS Bergen
15:26 15.05.2018
Quelle: Hubert Jelinek
Bergen Stadt

"Bodo" erblickte 1987 das Licht der Welt, 1988 wurde er Mitglied bei TuS. Er begann 1995 in der E-Jugend – und spielt in Bergen immer noch als Linksaußen, im Rückraum und ist sicherer Siebenmeter-Schütze. Ob er je eine Chance hatte, was anderes zu werden? Vater Uwe bejaht: „Er hat bis zur D-Jugend Fußball gespielt. Und er hat sich mal in Karate ausprobiert." Aber seine handballerischen Leistungen brachten ihm die HVN-Auswahl, mehrere Bezirksmeistertitel und schon als Jugendspieler Einsätze in der Oberliga ein. Er wechselte nie den Verein, ging mit hinunter bis in die Landesliga. „Er ist TuS und den Mitspielern stark verbunden“, so der Papa.

Auch als Trainer feierte "Bodo" Erfolge, vor allem mit der B-Jugend die Landesliga-Aufstiege 2007/2008, den dritten Platz in der Landesliga 2009, den A-Jugend-Oberliga-Aufstieg 2010/11. Und den Oberliga-Aufstieg mit den Frauen. Mit seiner Truppe wählten ihn die Leser bei der CZ-Sportlerwahl zur "Mannschaft des Jahres 2014". Dann ging er in die Talentförderung der Handball-Region Lüneburger Heide in Dorfmark (RTZ) und Bergen (RSP). 2016/2017 übernahm er die Männer von Jörg Matthèe als Spielertrainer. Zusätzlich ist er seit 2008 als Schiedsrichter im Einsatz.

Die Entscheidung gegen die Trainerbank ist eine für seine Ausbildung zum Steuerberater nach dem Wirtschaftsstudium in Hannover. Svenja Glasewald, Spielerin bei den Frauen, lobt: „Wir haben uns positiv entwickelt“, sagt sie. Besonders schätzt sie die menschliche Seite, trotz großer Rückschläge und Personalprobleme blieb er bis Saisonende beim Team. Co-Trainer Lars Fabisch ergänzt: „Ich schätze seine ruhige und besonnene Art. Er ist immer mit Leib und Seele dabei.“ Auch seine Mitspieler finden "Bodo" cool. Landesliga-Torjäger Wilken Rodehorst: „Handball bedeutet ihm alles. Da kommt er ganz nach seinem Papa, hat das Spiel verstanden.“ Eine kleine Schwäche findet er doch. In Plesse spionierte Torwart Tobias Schack die Mitschriften des gegnerischen Mannschaftsverantwortlichen aus. Dort stand: „Nummer neun läuft langsam zurück. Also: Tempogegenstöße über Rechtsaußen. War so und seitdem bekommt Bodo den immer aufs Brot geschmiert, wenn er hinten Tore kassiert, was ja häufiger der Fall ist, weil er ein schöner Deckungsfriseur ist“, grinst Rodehorst.

Dennoch lobt sein jetziger Trainer Daniel von Frayenhove den Schützling über den grün-weißen Klee: „Er ist für jeden Trainer ein Gewinn mit sehr hoher Trainingsbeteiligung, universell einsetzbar. Und er kümmert sich, ist „handballverrückt“. Nur beim Spitznamen gibt sich Bergens Handball-Gemeinde zugeknöpft. Der Sage nach kam "Bodo" als kleiner Bengel in die Halle und wurde von den Alten gefragt, wie er heißt. Da kam keine Antwort und dann sagte wohl Deckungsfuchs Thorsten Flader, "ach, eigentlich siehst du aus wie 'n Bodo". Schön, dass "Bodo" TuS Bergen weiter als Spieler erhalten bleibt. Außerdem wird er als Co-Trainer bei der männlichen D-Jugend aushelfen. Auch das ist gut – für Bergen und für den Handballsport.

Von Stefan Mehmke

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