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Fußball regional Drei Derbys in der Celler Fußball-Kreisliga
Sport Fußball regional Drei Derbys in der Celler Fußball-Kreisliga
17:07 09.03.2017
Vorwerks Torwart Daniel Peth streckt sich vergeblich: Der Elfmeter des Wietzenbruchers Benjamin Zeising (nicht im Bild) sitzt. Der SCW muss beim SV Dicle antreten.
Celle Stadt

Auch die Reserve des VfL Westercelle muss nach der Auftaktniederlage in Eldingen zählbares aus dem Stadtderby gegen SV Altencelle verbuchen.

VfL Westercelle II –

SV Altencelle

(Sonntag, 13 Uhr)

Die Stadtrivalen sind mit unterschiedlichem Erfolg in die Saison gestartet. Während Altencelle das Halbfinale im Pokal erreicht hat und einen Punkt gegen Dicle erzielte, wartet die zweite Vertretung des VfL Westercelle noch auf einen Erfolg. Im Derby gegen Altencelle gibt Trainer Sebastian Kath die klare Devise aus: Verlieren verboten. Bei einer Niederlage könnten die Schwarz-Gelben auf einen Abstiegsplatz rutschen, zudem steht in der folgenden Woche das nächste Derby gegen die übermächtigen Wietzenbrucher an. „Aus dem Spiel gegen Eldingen habe ich viele positive Eindrücke mitgenommen, jetzt müssen noch die Ergebnisse folgen“, so Kath.

VfL Wathlingen –

SG Eldingen

(Sonntag, 15 Uhr)

Nach dem Sieg gegen Westercelle bleibt die SG Eldingen der einzig ernst zu nehmende Verfolger des Tabellenführers. Bei Wathlingen ist die einzige Konstante die fehlende Konstanz. Auf gute Auftritte folgen immer wieder Leistungsbrüche, wodurch der VfL im Mittelfeld der Tabelle stagniert. Ein besonderes Augenmerk muss Trainer Jens Gebler auf die Defensive legen, mit Christopher Lemp und Florian Marwede hat der Gast zwei echte Torjäger in seinen Reihen.

TuS Bröckel –

TuS Eicklingen

(Sonntag, 15 Uhr)

Es ist wieder Derbyzeit im Südkreis, Eicklingens Trainer Steven Hörske blickte bereits am Sonntag nach dem Remis gegen Wietze mit Vorfreude auf das Duell in Bröckel und sieht seine Mannschaft gut gerüstet. Bröckel wird bis zum Saisonende mit den bekannten personellen Probleme zu kämpfen haben, setzt aber auf den gewohnt guten Zusammenhalt innerhalb des Vereins. „Die Zuschauer müssen sich wieder überraschen lassen, wer am Sonntag bei uns aufläuft“, nimmt Trainer Bernd Schäfer die Situation durchaus mit Humor. Er wünscht sich eine Wiederholung der guten ersten Halbzeit aus dem Duell mit Langlingen, die Trainingsleistungen stimmen ihn zuversichtlich.

SV Dicle Celle –

SC Wietzenbruch

(Sonntag, 15 Uhr)

Das Hinspiel der beiden Stadtteams wurde noch als Spitzenspiel angekündigt. Diese Situation hat sich im Verlaufe der Saison stark verschoben. Während Wietzenbruch sehr souverän die Tabellenführung behauptet, stagnieren die Hausherren im Mittelfeld der Kreisliga. Nach dem Trainerwechsel von Thomas Crocoll zu Yoksuli Emer äußert sich neue Coach allerdings sehr zuversichtlich: „Wir haben gezeigt, dass wir Wietzenbruch schlagen können, vielleicht gelingt es uns nochmal“, spricht Emer den Sieg im Pokal gegen den Klassenprimus an. Ihm ist natürlich bewusst, dass seine Mannschaft als Außenseiter in die Partie geht: „Wir haben nichts zu verlieren, jeder erwartet einen Sieg von Wietzenbruch“, ist Emer realistisch.

MTV Langlingen –

TuS Eversen-Sülze

(Sonntag, 15 Uhr)

Langlingen fand zuletzt im Derby gegen Bröckel schwer in die Partie, Trainer André Ruschitzka monierte eine zu abwartende Spielweise. Im zweiten Durchgang zeigte der MTV dann ein ganz anderes Gesicht, „da haben wir das Spiel im Griff gehabt“, so der Coach. Gegen Eversen sollen seine Jungs daran anknüpfen, was bei der kompakten Spielweise der Gäste auch dringend nötig ist. Auch wenn Eversen von den Teams im oberen Drittel die wenigsten Tore erzielt hat, haben sie in Moritz Stahlmann und Hannes Gehnke zwei gefährliche Offensivspieler. „In erster Linie müssen wir körperlich dagegenhalten“, weiß Ruschitzka.

SV Garßen –

TSV Wietze

(Sonntag, 15 Uhr)

Nach der langen Vorbereitung die Anfang Januar bereits begann, ist die Elf von Marcus Hoffmann heiß auf den ersten Auftritt in der Liga. Mit dem Verlauf des Trainings ist der Coach durchaus zufrieden, das Trainingslager in Verden ist genauso gut verlaufen wie die beiden erfolgreichen Testspiele. Das Duell gegen den Aufsteiger ist aber um einiges schwerer, „Wietze hat viele gefährliche Offensivakteure, da müssen wir kompakt verteidigen“, weiß Hoffmann. Trotz der schweren Aufgabe freut er sich auf ein Wiedersehen mit seinem alten Weggefährten Jörg Rienass, dem neuen Wietzer Trainer.

SSV Südwinsen –

FC Firat Bergen

(Sonntag, 15 Uhr)

Vor dem Hinspiel war die kurdische Elf aus Bergen noch im Besitz der roten Laterne, jetzt hat sich das Blatt gewendet und Südwinsen liegt auf dem letzten Tabellenplatz. SSV-Trainer Andreas Heindorff ist bewusst, dass seine Mannschaft unbedingt punkten muss, um noch über den Strich zu kommen. Seine Elf konnte regelmäßig auf dem Waller Sportplatz trainieren und fühlt sich gut gerüstet für die erste Aufgabe im Jahr 2017. „Individuell ist Firat stärker, wir müssen die Mehrzahl an Zweikämpfen für uns entscheiden“, präsentiert der erfahrene Coach ein Erfolgsrezept. Im Defensivbereich soll konsequent gearbeitet werden, außerdem gilt es, die Chancen effektiver zu nutzen.

Von Jens Tjaden