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Fußball regional ESV Fortuna Celle zu Gast beim "großen" HSV
Sport Fußball regional ESV Fortuna Celle zu Gast beim "großen" HSV
15:29 27.03.2015
Celles Anna-Lena Füllkrug (links) könnte nach Bänderriss wieder - ins Team zurückkehren.  Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Und auch der Trainer der jeweiligen Mannschaften wurde vor Kurzem ausgetauscht. Deswegen sind auch die Erkenntnisse, die ESV-Trainer Klaus Much aus dem Hinspiel hat, hinfällig.

„Damals hatten sie eine ziemlich junge Mannschaft zusammen und wir haben relativ deutlich mit 6:1 gewonnen“, erinnert sich der ESV-Coach. Wie es jetzt nach der Winterpause aussieht, lässt sich aus den bisherigen Ergebnissen des HSV kaum ableiten. Den beiden Niederlagen gegen Burg Gretesch (0:1) und Bremen II (2:3) folgte ein klarer 3:0-Sieg beim Tabellendritten Limmer.

„In dieser Klasse kann jeder jeden schlagen. Selbst Ahlerstedt hat sich letzte Woche bei uns nicht so präsentiert wie ein Absteiger“, meint Much. Deswegen will er auch ganz befreit aufspielen lassen. „Wir sind ja tabellarisch jenseits von Gut und Böse. Deswegen lassen wir es entspannt angehen, was aber nicht heißen soll, dass wir da nicht die Punkte mitnehmen wollen.“

Ganz entspannt will es Much auch bei Stammspielerin Anna-Lena Füllkrug (9 Tore in dieser Saison) nach ihrem Bänderriss angehen lassen. „Sie ist ins Lauftraining zurückgekehrt. Wir müssen schauen, ob es für einen Einsatz reicht. Ich will nicht die Gesundheit meiner Spielerin für eine Partie aufs Spiel setzen.“

Fest einplanen kann er dagegen Inga Domrich. Sie kehrt nach siebenwöchigem Australien-Aufenthalt zurück ins ESV-Team. „Ich weiß nicht, wie fit sie ist. Von Beginn an wird sie nicht spielen. Vielleicht werfe ich sie zum Schluss noch rein“, so Much. Rückkehrerin Isabel Waßmann fällt dagegen weiterhin aus.

Bleibt für die Cellerinnen zu hoffen, dass das HSV-Ergebnis aus der vergangenen Woche nur einem Personalmangel bei Limmer geschuldet war. Dann könnten die Hamburgerinnen in der Kategorie Heimsiege in der Rückrunde (bisher keiner) zu ihren männlichen Kollegen aufschließen.

Von Alexander Hänjes