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Fußball regional ESV Fortuna kooperiert mit „Wölfen"
Sport Fußball regional ESV Fortuna kooperiert mit „Wölfen"
19:11 11.12.2013
Der ESV Fortuna Celle kooperiert künftig mit dem - VfL Wolfsburg: VfL-Vertreter Robin Joop (links) überreichte die Urkunde an Stefan Bauer. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

Der ESV Fortuna Celle ist ab sofort offizieller Partner des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Im Frühjahr bewarb sich der Celler Verein bei den „Wölfen“ mit einem Schreiben und hat nun den Zuschlag erhalten. „Das ist eine große Freude für uns. Ich denke, dass diese Partnerschaft für beide Seiten ein Gewinn sein kann. Durch sie wird die Jugendabteilung des ESV Fortuna Celle noch attraktiver und wir können uns mit den Wolfsburgern austauschen“, sagt Fußball-Spartenleiter Stefan Bauer. Neben dem ESV sind auch der SSV Südwinsen, der SC Wietzenbruch, der TuS Bröckel, die SG Eldingen, der SV Garßen und der MTV Langlingen Partner der „Wölfe“.

Für den ESV hat die Partnerschaft viele Vorteile: Künftig sollen die Trainer des ESV beim VfL Wolfsburg verschiedene Fortbildungen belegen können, Jugendmannschaften bekommen die Gelegenheit das Leistungszentrum zu besuchen und die Spieler Jugendabteilung werden die Profis der „Wölfe” regelmäßig live im Stadion erleben. Als Beleg der Partnerschaft hängt im Vereinsheim der Fortunen die offizielle Partnerurkunde. Überreicht wurde sie persönlich bei einem Besuch von Robin Joopals als Vertreter des VfL Wolfsburg. Etwas Hartnäckigkeit habe schon dazu gehört, um die Kooperation in die Wege zu leiten, berichtet Bauer. „Wir sind ja nicht der einzige Verein in Deutschland, der sich so eine Kooperation wünscht. Da musste ich schon öfters hinterher telefonieren, damit wir auffallen“, erzählt der Spartenleiter.

Ein besonderer Kontakt zwischen dem ESV und den Wolfsburgern entstand im Jahr 2011, als die Celler Ausnahmetorhüterin Merle Frohms in die VW-Stadt wechselte. Zudem steht Frohms im Tor der Deutschen U19-Fußballnationalmannschaft. „Durch Merle haben wir eine Bezugsperson zum Verein. Merle hat unsere Fußballjugend durchlaufen, bevor sie im Jahr 2011 zum VfL wechselte. Sie ist der Beweis dafür, dass wir gute Jugendarbeit machen, die wir künftig weiter ausbauen und fördern wollen“, so Bauer. Derzeit verfügt der ESV bei rund 700 Mitgliedern über zwei Damen- und vier Herrenmannschaften. Dazu kommen drei Mädchenmannschaften und acht Jungsmannschaften. Durch Martin Cordua habe man zudem einen sehr guten Jugendleiter ins Boot geholt. „Die Zusammenarbeit klappt perfekt. Unser Jugendbereich ist extrem wichtig, damit wir unseren jungen Sportlern eine erfolgreiche Zukunft bieten können“, erklärt Bauer.

Die Partnerschaft zwischen den beiden Clubs ist zunächst zeitlich unbefristet. Doch eine Garantie, dass sie Jahr für Jahr fortbesteht, gibt es nicht. „Wer hier wenig Engagement zeigt, wird nach einem Jahr wieder aussortiert“, sagt Bauer. Er werde alles dafür tun, dass dies dem ESV nicht passiert.

Von David Sarkar