Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball regional Ein Hauch von Rio am Celler Hafen
Sport Fußball regional Ein Hauch von Rio am Celler Hafen
17:32 25.05.2018
Noch sechs Tage bist es für die Fußballer sandig wird. 12 Strandfußball-Teams kämpfen um den Turniersieg bei den ersten Celler Beachsoccer Open. Quelle: Stefan Schurr
Celle Stadt

Beachsoccer ist dabei mehr als nur Fußball im Sand. Den Ball auf dem ungewohnten Untergrund ins gegnerische Tor zu befördern, sei keine leichte Aufgabe. „Zehn Meter weite Dribblings wird es nicht geben“, ist sich Herzog sicher. Stattdessen dürfen sich die Zuschauer auf akrobatische Meisterleistungen, Fallrückzieher à la Cristiano Ronaldo oder Volleyschüsse freuen.

In insgesamt 28 Spielen messen sich zwölf Teams bei dem dreitägigen Spektakel in der „Party-Sandkiste“ auf der Allerinsel. Mit dabei sind auch die erste Mannschaft des MTV Eintracht Celle und der SC Vorwerk. Herzog ist begeistert über die beiden Teilnehmer. „Wir wollen mit dem MTVE die klassenhöchste Mannschaft Celles dabei haben“, erklärt Herzog. Auch von den Vorwerkern erwartet der Wietzer viel Leidenschaft: „Als Kreisliga-Meister und Kreispokal-Sieger werden sie richtig motiviert sein.“ Der SC Vorwerk übernimmt damit den Startplatz des zunächst vorgesehenen TuS Celle FC. Der SC habe nicht lange gezögert, als die Mannschaft angefragt wurde. Aufgrund der sportlichen Situation haben wir TuS ausgetauscht“, sagt Herzog, der für die Celler im Kasten steht. Denn falls Bezirksligist TuS heute doch noch den Relegationsplatz erreichen sollte, werden sie nicht den Kopf für Beachsoccer frei haben, glaubt der 29-Jährige.

Auf die Celler Mannschaften wartet große Konkurrenz, denn sieben der teilnehmenden Mannschaften spielen auch in der neu vom Deutschen Fußballbund (DFB) gegründeten Beachsoccer-Liga. Die Düsseldorfer Royals sind sogar mit Oliver Romrig, Kapitän der deutschen Strandfußball-Nationalmannschaft, vertreten. Mit den Winti Panthers kommt ein Team aus der Schweiz, das weitere Teilnehmerfeld reist von Usedom, Berlin, Oberbayern, Wuppertal und aus der weiteren Bundesrepublik an. Absagen musste der amtierende Deutsche Meister aus Rostock. Die „Robben“ spielen im portugiesischen Nazaré um den Euro-Winners-Cup, der Champions League der Beachsoccer.

Den Kopf in den Sand stecken müssen die Celler als Underdogs jedoch nicht, denn im Beachsoccer ist alles möglich. Auf die Vorwerker warten im ersten Gruppenspiel am Freitag, 1. Juni, 16.50 Uhr die Winti Panthers. Am Samstag, 10.30 Uhr, werfen sich dann die fünf SC-Feldspieler gegen den 1. FC Versandkostenfrei aus Rostock in das 37 mal 27 Meter große Spielfeld. Der MTVE Celle trifft zuerst am Freitag, 17.40 Uhr, auf Real Münster. Auf die Beach Royals Düsseldorf trifft der Oberliga-Absteiger am Samstag, 11.20 Uhr. Als Gruppenerster- oder zweiter können es die Celler Teams übers Viertel- (Samstag, ab 15.40 Uhr) und Halbfinale (Sonntag, ab 12.20 Uhr) ins Endspiel (Sonntag, 16.30 Uhr) schaffen. Doch auch wenn es nicht für das Finale reichen sollte, werden in acht weiteren Partien die Platzierungen ausgespielt.

„Celle, Wasser, Hafen – das passt“, erklärt Daniel Herzog. Der Organisator ist sich sicher, dass der Standort auch in Zukunft nicht versandet. „Gerade mit dem Live-Konzert von Glasperlenspiel nimmt es eine andere Dimensionen an.“ Mit dem Schützenplatz für große Veranstaltungen sei der Ort optimal.

Er war unter anderem Co-Trainer beim TSV Wietze und TuS Celle FC, jetzt zieht es Philipp Nanaki (Foto) ins Nachwuchsleistungszentrum des Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück.

Heiko Hartung 24.05.2018

Führt der Weg des Ex-Regionalligisten TuS Celle FC tatsächlich direkt in die Kreisliga oder retten sich die Blau-Gelben noch in die Relegation? Nach dem 30. und letzten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga wird es eine Antwort geben. Fakt ist: Die Celler müssen beim TV Jahn Schneverdingen unbedingt punkten, um dem MTV Soltau den Relegationsplatz eventuell noch streitig machen zu können. Für den bereits geretteten SC Wietzenbruch sowie für den als Absteiger feststehenden TuS Eschede sind die anstehenden Auswärtspartien nur Betriebsausflüge, die mit sportlichem Anstand über die Bühne gebracht werden sollen.

24.05.2018

Es ist ein letzter Spieltag mit vielen Wenns und Abers. „Aber wir machen uns gar nicht viele Gedanken“, sagt Heiko Vollmer. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und drei Punkte holen. Ansonsten brauchen wir gar nicht zu rechnen.“ Die Ausgangslage ist den Mannen von Fußball-Landesligist VfL Westercelle klar. Die Partie am Samstag um 16 Uhr beim Tabellen-Zweiten Treubund Lüneburg muss erfolgreich gestaltet werden. Dazu darf es im direkten Duell zwischen Ottersberg und Uelzen keinen Gewinner geben. Und Etelsen darf in Ritterhude nicht gewinnen – das ist dann schon alles, was passieren muss, damit die Westerceller die Klasse doch halten können.

Jürgen Poestges 24.05.2018