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Fußball regional Ein Punkt ist für TuS FC das Minimum
Sport Fußball regional Ein Punkt ist für TuS FC das Minimum
19:05 12.09.2013
Von Uwe Meier
Diszipliniert, mit Einsatzfreude und Kampfgeist. Mit diesen - Eigenschaften will der TuS FC heute sein Heimspiel erfolgreich bestreiten. Hier geht Celles Engin Kiy (links) in einen Zweikampf. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

„Einen Punkt haben wir ja schon“, sagt Celles Co-Trainer Eike Mach. „Jedes Spiel fängt ja bekanntlich bei 0:0 an“. Hinter dem vielleicht etwas spaßig anmutenden Ausspruch liegt durchaus ein ernster Hintergrund. Im heutigen Heimspiel des Fußball-Oberligisten TuS Celle FC ist alles erlaubt – nur nicht verlieren. „Ein Punkt ist das Minimum“, verdeutlich Mach die angespannte Lage. „Wenn es irgendwie machbar ist, sollten eigentlich drei Punkte her.“

Nach dem durchaus vielversprechenden Saisonstart hat sich der Celler Oberligisten in den vergangenen Wochen selbst unter Druck gesetzt. Schon das 2:2 gegen Rotenburg vor heimischem Publikum, war eigentlich zu wenig. Die heftige 1:4-Niederlage in Jeddeloh, die nach Aussagen des Sportlichen Leiters Jörg Klindworth aufgrund der „schlechtesten Saisonleistung“ zustande kam, war der vorläufige Höhepunkt einer sich andeutenden Schwächephase der Celler Mannschaft. Die Gefahr ist vorhanden, dass das TuS-Team in der Tabelle noch weiter abrutscht.

Dieser Entwicklung gilt es, Einhalt zu gebieten. Der Weg aus der kleinen Krise soll mit einem Erfolg über Wunstorf gefunden werden. Allerdings scheint die Hürde, die es dabei erfolgreich zu überspringen gilt, relativ hoch zu sein. Der mit viel Euphorie in die Saison gestarteten Aufsteiger hat im bisherigen Saisonverlauf bereits für Furore gesorgt. Aus den ersten sechs Spielen sammelte der heutige Gast zwölf Punkte. Zudem verfügen die Wunstorfer (14 Treffer) nach Spitzenreiter Braunschweig (15) über die torhungrigste Offensivabteilung.

Ob es beim TuS FC deshalb im taktischen Bereich eine großartige Veränderung gibt, hält Celles Co-Trainer für eher unwahrscheinlich. „Wir werden über die genaue Aufstellung noch sprechen“, sagt er. „Aber insgesamt sind wir ohnehin schon relativ defensiv aufgestellt“, so Mach. Zudem spiele man ja auch noch im eigenen Stadion.

Abseits der taktischen Ausrichtung sind andere Faktoren für ihn weitaus bedeutsamer. „Ein ganz wichtiger Punkt ist es, dass die Spieler den Einsatz, den sie im Training an den Tag legen, auch im Spiel zeigen müssen.“ Bisher sei das leider nicht immer der Fall gewesen. Und natürlich sei es auch nötig, dass die Leute auf dem Platz ihre Aufgaben wahrnehmen. Gelingt es, dieses Manko in den Griff zu bekommen, klappt es vielleicht auch mit den Punkten.

Im personellen Bereich kann Trainer Uwe Hicksch nahezu aus dem Vollen schöpfen. Denn neben den Langzeitverletzten steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Einzig hinter dem Einsatz von Danny Feldmann steht noch ein Fragezeichen.