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Fußball regional Eldingen verpasst Anschluss in der Fußball-Kreisliga
Sport Fußball regional Eldingen verpasst Anschluss in der Fußball-Kreisliga
19:52 24.09.2017
Oldaus Kai Washausen (links) im Luftkampfmit Bröckels Florian Thiele. Quelle: Michael Schäfer
Celle

TuS Oldau-Ovelgönne –TuS Bröckel1:1 (0:0)

Lukas Ahammer war am Samstag der große Stimmungskiller für das nach Spielschluss anstehende Oktoberfest in Oldau. Der Linksfuß versenkte in der Nachspielzeit einen Freistoß aus 20 Metern mit Urgewalt unhaltbar für Oldaus Keeper Christopher Lüke zum Bröckeler Ausgleich.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine zerfahrene Begegnung mit wenigen Highlights. Die Gäste versuchten es zumeist mit langen Bällen auf die beiden Spitzen Dennis Weiß und Ahammer, die waren für den starken Oldauer Innenverteidiger Markus Knorr allerdings leichte Beute. Bei Oldau fehlte der entscheidende Pass vors Tor. Der kam dann im zweiten Durchgang, als ein doppelter Doppelpass über Sören Schulz und Jonas Feldkamp bei Keno Tietz landete und der das Leder zum 1:0 ins lange Eck schlenzte (61.). Oldau ließ sich danach zu sehr in die Defensive drängen und musste nach einem unnötigen Foul noch den Ausgleich von Ahammer hinnehmen. „Auch wenn es ärgerlich ist, war das Remis unterm Strich gerecht“, meinte Oldaus Trainer Sven Mentkowski.

SV Dicle Celle –SG Eldingen2:2 (0:1)

Die SG Eldingen konnte den Punktverlust der Vorwerker nicht nutzen, um näher an den Tabellenführer zu rücken. Das Remis auf der Herrenwiese war unterm Strich leistungsgerecht, so sah es zumindest Dicles Trainer. „Uns fehlt ein wenig Glück, wir hätten nach der Führung nachlegen müssen“, so Oliver Bornemann. Die Führung der Gäste durch Christopher Kautz vor der Pause (32.) drehte Dicle in eine 2:1-Führung durch Yusupha Touray (51.) und Mustapha Camara (66.), vergab dann aber die Chance zum dritten Treffer.

In der Vorwärtsbewegung unterlief der Bornemann-Elf dann ein fataler Fehler, den Lasse Bergmann zum Ausgleich ausnutzte (67.). Danach gingen beide Teams kein großes Risiko mehr ein, so dass es beim 2:2 blieb.

SV Garßen –

TuS Eversen–Sülze

3:4 (2:1)

Total deprimiert war Garßens Trainer Marcus Hofmann nach Spielschluss, denn auch eine dreimalige Führung reichte seiner Mannschaft nicht zum Sieg. „Uns hat einfach die Cleverness für das entscheidende Tor gefehlt“, meinte Hoffmann. Er sah ein Kampfspiel, das spielerisch nicht viel zu bieten hatte. Auf beiden Seiten gab es diverse Fehlpässe, einzig die vielen Treffer brachten die anwesenden Zuschauer auf ihre Kosten.

Nach der zwischenzeitlichen 3:2-Führung durch ein Kopfballtor von Fabian Stradtmann (64.), nutzte Garßen zwei Kontermöglichkeiten nicht und wurde hart bestraft. Eversen hingegen schlug eiskalt zu und drehte das Spiel zu seinen Gunsten. Innerhalb von zwei Minuten stellten David Patzelt (76.) und Roman Kroll (78.) auf 3:4.

FC Firat Bergen –TSV Wietze2:1 (2:0)

Firats Trainer Bernd Knopp sah einen sehr effektiven Auftritt seiner Schützlinge. In einer spielstarken ersten Halbzeit nutzten die Gastgeber die wenigen Chancen zu zwei Treffern durch Engin Cavildak (8.) und Fatih Yavsan (41.).

Nach dem Wechsel zeigte sich dann ein anderes Bild, Firat wollte das Ergebnis nur noch verwalten und Wietze war klar spielbestimmend. Nach dem Anschlusstreffer für Wietze durch Hendrik Ziemke per Elfmeter (61.), wurde die Überlegenheit immer drückender. „Da haben wir zu wenig investiert und können glücklich sein, dass wir den Sieg über die Zeit gerettet haben“, sagte Knopp.

TuS Hermannsburg –MTV Langlingen4:1 (1:0)

War zu Beginn der noch jungen Kreisliga-Saison die mangelhafte Chancenverwertung noch das große Manko bei Hermannsburg, führte der stark verbesserte Abschluss jetzt zum zweiten Sieg. Die hohe Effektivität vor dem Tor gab den Ausschlag für den Erfolg über keinesfalls enttäuschende Langlinger. Die Bälle, die bei Hermannsburg ins Netz flogen, landeten bei den Gäste am Gebälk. Einzig der Anschlusstreffer durch Dominic Schlicht zum 1:2 (76.) stand bei den Gästen auf der Habenseite. „Im Abschluss waren wir sehr clever“, wusste TuS-Trainer Sievert Asmussen. Neben der Effektivität hat sich Hermannsburg aber auch spielerisch weiter entwickelt. Eine höhere Passquote und effektivere Laufwege führen zur Trendwende beim Aufsteiger. Ein Sonderlob von Asmussen bekam Mittelfeldakteur Steffen Hiestermann, der sehr umsichtig agierte.

Von Jens Tjaden