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Fußball regional Fett weg mit Ted: Megastarke "Wadeln" - so geht es
Sport Fußball regional Fett weg mit Ted: Megastarke "Wadeln" - so geht es
17:15 28.02.2014
Von Heiko Hartung
Celle Stadt

Man stellt sich zunächst mit beiden Fußballen auf eine Erhöhung wie zum Beispiel Treppenstufe, Kiste, Brett oder Bücher. „Das Gleichgewicht lässt sich besser halten, wenn man mit einem oder mehreren Fingern eine Wand oder ein Geländer berührt“, rät der Celler Fitnessexperte Spitzer. Dann ein Bein anheben. „Es kann leicht angewinkelt frei hinter der Stufe hängen oder man hält es mit einer Hand hoch“, so Spitzer. Die Ferse des Standbeines wird in der Ausgangsstellung so tief wie möglich unter die Standfläche abgesenkt. Damit sollen auch der Wadenmuskel und die Achillessehne gedehnt werden. Danach die Ferse so hoch wie möglich über die Standfläche des Fußballens anheben (Fuß strecken) und wieder absenken. Spitzer: „Diese Bewegung kann man zig-Mal wiederholen, bis der Wadenmuskel schmerzt – durchaus 10, 20, 30 oder 40 Mal.“ Dann wechselt man sofort das Bein und macht die gleiche Anzahl von Wiederholungen. Anschließend pausiert man eine bis vier Minuten und beginnt die Übung von vorn – erst mit dem einen und dann wieder mit dem anderen Bein.

Man kann auch den höchsten Zehenstand für einen Moment halten. Für den Anfang empfehle ich nicht mehr als zwei Serien pro Bein. Beim nächsten Mal können es dann schon drei oder vier sein“, so der 50-Jährige.

Natürlich können auch Zusatzgewichte zu Hilfe genommen werden. Ein mit Wasserflaschen gefüllter Rucksack erfüllt seinen Zweck oder man hält in einer Hand eine schwere Einkaufstasche.

Bevorzugt sollte die Erhöhung, auf der man steht, so hoch sein, dass die Ferse auch beim Absenken immer noch komplett frei ist und nicht aufsetzt. Spitzer: „Man kann die Übung auch ohne Schuhe trainieren.“ Zu beachten: Die Gegenstände, auf die man sich stellt, müssen natürlich kippstabil sein. Nicht jeder Stuhl oder jede Fußbank ist geeignet.

Und auch wenn der Muskelkater schmerzt: Wer fleißig trainiert, wird auf der ersten Radtour des Jahres keine Probleme mit den Waden haben.