Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball regional Frühzeitige Vertragsverlängerung: MTV Eintracht Celle und Hilger Wirtz setzen Zeichen
Sport Fußball regional Frühzeitige Vertragsverlängerung: MTV Eintracht Celle und Hilger Wirtz setzen Zeichen
01:19 14.02.2018
Von Oliver Schreiber
Hilger Wirtz bleibtmindestens noch einweiteres Jahr Cheftrainerdes MTV Eintracht Celle. Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Celle Stadt

„Das ist unabhängig davon, ob wir nächstes Jahr weiter in der Oberliga oder in der Landesliga spielen. Wir wollen den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen“, erklärt Jörg Klindworth, sportlicher Leiter beim MTVE. Damit setzten die Verantwortlichen und das Trainerduo ein deutliches Zeichen: auch im Falle eines Abstiegs bricht Eintracht nicht auseinander. „Dieses junge Team hat seinen Zenit noch längst nicht erreicht und ist noch entwicklungsfähig. Die Arbeit mit den Jungs und in diesem Umfeld macht einfach Spaß, daher wollten Frank und ich frühzeitig Klarheit schaffen. Jetzt sind die Spieler am Zug“, erläutert Wirtz seine Beweggründe.

Ab sofort beginnen die Gespräche mit den Spielern, die Truppe soll möglichst zusammengehalten werden. „Darauf werden wir uns jetzt konzentrieren, wir wollen auch hier frühzeitig Klarheit. Unser Ziel ist es, auch in der nächsten Saison eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen“, sagt Klindworth.

Mit Wirtz ist die wichtigste Personalie geklärt – und als deutliches Signal an die Spieler zu verstehen. „Ich hoffe, dass sich die Jungs weiter für unseren Weg entscheiden und bleiben, auch wenn mal der ein oder andere Verein anklopft. Natürlich sind unsere Mittel begrenzt, aber bei uns finden sie sehr gute Bedingungen vor“, appelliert Wirtz an seine Schützlinge.

Der 53-jährige A-Lizenzinhaber hat das Team im Sommer 2015 nach dem Landesliga-Aufstieg übernommen und in nur zwei Jahren zusammen mit Frank Weber in die Oberliga geführt. Damit ist Eintracht dem Plan eigentlich um zwei Jahre voraus, der Aufstieg gelang früher als erwartet und überraschend. „Wir wussten alle, auf welches Abenteuer wir uns da einlassen. Für die Jungs war es unheimlich schwer, sich darauf einzustellen, nach Jahren des Erfolgs wieder vermehrt Niederlagen zu kassieren. Wir machen das für unsere Verhältnisse wirklich sehr gut und haben bewiesen, dass wir in der Oberliga mithalten können, wenn wir am absoluten Limit spielen. Aber eben auch nur dann“, meint Wirtz.

Der Klassenerhalt ist mit momentan fünf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer noch greifbar und wäre angesichts der Qualität der Konkurrenz und der eigenen begrenzten Mittel sogar noch höher einzustufen als der Aufstieg. „Wir wissen natürlich, dass es schwierig wird. Aber wir werden alles reinhauen, um in der Liga bleiben“, gibt sich Wirtz kämpferisch.

Selbst wenn dies nicht gelingt, droht kein kompletter Absturz. Allerdings ist auch nicht zwangsläufig gewährleistet, dass der MTVE in diesem Fall sofort wieder um den Aufstieg mitspielt. Wirtz: „Die Konkurrenz schläft ja nicht. Da wird jetzt schon wieder ordentlich aufgerüstet. Aber wir wollen uns so aufstellen, dass wir im Falle eines Abstiegs zur Spitzengruppe der Landesliga gehören. Aber damit will ich mich eigentlich nicht beschäftigen. Wir wollen in der Oberliga bleiben.“

Erst bei reichlich Sonnenschein ein paar sandige Strandfußball-Duelle verfolgen – und abends eine der angesagtesten deutschen Elektropop-Bands erleben: Bei den Celler Beachsoccer Open (1. bis 3. Juni) ist das möglich. Das Duo „Glasperlenspiel“ („Geiles Leben“, „Ich bin ich“) gibt am Samstag, 2. Juni, 20 Uhr, ein Open-Air-Konzert direkt neben dem Hafenbecken auf der Allerinsel.

Heiko Hartung 13.02.2018

Es klingt langsam nach blanker Ironie: Die Fortunen bleiben vom Pech verfolgt. Nach einer schwierigen Hinrunde in der Fußball-Regionalliga der Frauen hat Tabellenschlusslicht ESV Fortuna Celle seine Hoffnungen auf den Rückrundenstart gesetzt. Doch die Vorbereitungen verlaufen alles andere als vielversprechend. Aufgrund der schlechten Wetterlage wurde das Testspiel gegen Landesligist Eintracht Braunschweig abgesagt.

12.02.2018

Die Hockey-Abteilung des MTV Eintracht Celle ist ein echter Segen für die Fußballer. Denn die verfügt über einen Kunstrasenplatz, den die Kicker nutzen dürfen. Ansonsten hätte Hilger Wirtz, Cheftrainer des Oberligisten, sein intensives Vorbereitungsprogramm angesichts der fest ständig gesperrten Naturrasenplätze an der Nienburger Straße nicht durchziehen können. „Wir sind natürlich froh, dass wir diese Ausweichmöglichkeit haben. Wir haben komplett durchtrainieren können, sind körperlich gut in Schuss und konnten auch viel mit dem Ball arbeiten“, erklärt Wirtz.

Oliver Schreiber 12.02.2018