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Fußball regional Fußball-Bezirksliga: Das Ende der Hinrunde naht
Sport Fußball regional Fußball-Bezirksliga: Das Ende der Hinrunde naht
17:21 07.11.2014
Benedikt - Weidner Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

FC Firat Bergen -

FC Rosengarten

(Sonntag, 14 Uhr)

Jeder darf mal treffen beim nächsten Gegner vom FC Firat Bergen. Denn der FC Rosengarten ist mit 51 Gegentreffern die Schießbude der Liga. Sie haben die meisten Gegentore, nur fünf Punkte aus 14 Spielen und stehen auf dem letzten Platz. Trotzdem trotzte der FCR dem Tabellenzweiten TV Meckelfeld ein Unentschieden ab. „Wir wollen sie schlagen, aber unterschätzen tun wir sie nicht“, erklärt Firats Trainer Oliver Bornemann. Dabei soll seine Mannschaft genau so vorgehen wie beim 3:0-Sieg zuletzt beim TSV Auetal.

„Wenn wir diese Disziplin und Konzentration an den Tag legen, dann schlagen wir Rosengarten“, weiß Bornemann. So könnte sich seine Truppe, die im Moment vier Punkte vor einem Abstiegsplatz rangiert, endgültig vom Tabellenkeller absetzen.

Dabei wird ihm Kapitän Nazmi Karak fehlen. Er sah im Duell mit Auetal die fünfte Gelbe Karte der Saison. „Ansonsten habe ich aber einen breiten Kader zur Verfügung“, verrät der Firat-Trainer. Unter der Woche ließ er das Ballbesitzspiel üben. „Die Jungs waren konzentriert dabei. Das wird wichtig, weil ich glaube, dass wir gegen Rosengarten viel Ballbesitz haben werden“, so Bornemann, der die drei Punkte „fest eingeplant“ hat.

VfL Westercelle –

TSV Winsen (Luhe)

(Sonntag, 14 Uhr)

Der VfL Westercelle kann froh sein, wenn die Hinserie zu Ende ist. „So eine katastrophale Personalsituation hatte ich noch nie“, ärgert sich VfL-Coach Holger Kaiser. Insgesamt hat er in dieser Saison 26 verschiedene Spieler eingesetzt und konnte nie mit demselben Personal starten. „Dafür haben wir uns aber sehr gut geschlagen“, so Kaiser. Seine Mannschaft steht momentan auf Platz sieben. Jetzt kommt mit dem TSV Winsen (Luhe), der auf Platz vier rangiert, ein echter Angstgegner zu den Schwarz-Gelben. „Gegen Winsen haben wir eine grottige Bilanz. In den letzten sechs Spielen haben wir sechs Pleiten kassiert und nur drei Tore geschossen. Das müssen wir ändern“, fordert Kaiser.

Er selbst konnte aber unter der Woche nicht die Übungen leiten, da er im Urlaub weilte. Für die Rückrunde wünscht sich Kaiser weniger Verletzungspech. „Langsam kommen die ganzen Verletzten zurück und wir können wieder normal trainieren“, freut sich Kaiser.

SSV Südwinsen –

MTV Ashausen-Gehrden

(Sonntag, 14 Uhr)

Ein echtes „Sechs-Punkte-Spiel“ haben die Männer des SSV Südwinsen vor der Brust. Nur wegen des besseren Torverhältnisses steht man mit 14 Punkten nicht auf einem Abstiegsplatz – und jetzt kommt der abstiegsgefährdete MTV Ashausen-Gehrden, der bisher zehn Punkte gesammelt hat, zu Besuch. Sollten die Südwinser also verlieren, müssen sie sich in der Rückrunde auf den Abstiegskampf fokussieren. Wird die Partie gewonnen, hat man den Anschluss ans Tabellenmittelfeld hergestellt.

„Ashausen hat in den letzten Wochen gute Leistungen gezeigt, die sind nicht zu unterschätzen“, warnt Trainer Roy Nischkowsky. Ihm werden mit Nils Petersen (Leistenprobleme) und Sven Bothfeld (Gelb-Rot-Sperre) noch mal zwei Leute wegfallen. „Was bei uns an Leuten fehlt, ist nicht mehr normal. Ich habe jetzt nur noch zwölf Leute zur Verfügung“, berichtet der SSV-Trainer. Wenn alle mit an Bord sind, traut er seiner Mannschaft „einen Platz im oberen Mittelfeld“ zu. Für dieses Ziel sollen im Winter noch drei Leute geholt werden, verrät Nischkowsky.

SG Scharmbeck-Pattensen –

MTV Eintracht Celle

(Sonntag, 14 Uhr)

Sieben Spiele in Folge gewonnen, die meisten Tore geschossen und hinten steht die zweitbeste Defensive der Bezirksliga: Es läuft rund für die Truppe vom MTV Eintracht Celle. Am Sonntag ist der Tabellenführer dann bei der SG Scharmbeck-Pattensen zu Gast.

Die junge Truppe wird von Ex-Profi Marinus Bester trainiert. „Dadurch, dass sie so jung sind, sind sie sehr aggressiv und lauffreudig, aber auch sehr unerfahren“ so MTVE-Trainer Frank Weber. Das machte sich in der vergangenen Woche bemerkbar, als die SG beim MTV Ashausen-Gehrden in den letzten fünf Minuten noch zwei Tore kassierte und damit den sicher geglaubten Sieg aus der Hand gab.

„Das zieht sich bei denen so ein bisschen durch die Saison“, weiß Weber. Seiner eigenen Mannschaft hat er unter der Woche effektiven Ballbesitz gepredigt. „Es bringt nichts, wenn ich lange den Ball habe, aber dann nur in meiner eigenen Hälfte“, so der MTVE-Coach. Gegen die Spielgemeinschaft aus der Nähe von Hamburg wird auch Torjäger Benedikt Weidner wieder im Aufgebot stehen. „Damit ist mein Kader wieder komplett und ich kann aus dem Vollen schöpfen“, freut sich Weber. Fans können im Bus, der um 11 Uhr losfährt, mitreisen. (hae)

Von Alexander Hänjes