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Fußball regional Fußball-Bezirksliga: Firat Bergen empfängt Südwinsen
Sport Fußball regional Fußball-Bezirksliga: Firat Bergen empfängt Südwinsen
16:21 06.03.2015
Südwinsens Tino Grossmann - (am Boden) versucht, Firat-Spielmacher - Engin Cavildak zu stoppen. Im Hinspiel - gewannen die Berger in Südwinsen mit 2:0. Quelle: Benjamin Westhoff
Bergen Stadt

Vorfreude bei Fußball-Bezirksligist FC Firat Bergen: Nach dem geglückten Rückrundenauftakt mit dem 1:1 beim TSV Winsen (Luhe) sollen im Derby gegen den SSV Südwinsen möglichst drei Punkte her. Dies ist allerdings auch das Ziel der Südwinser, die sich für die 0:4-Schlappe gegen Germania Walsrode rehabilitieren wollen.

Unterschätzen will Firat den SSV trotz des misslungenen Starts nicht. „Aber wir sind selbstbewusst und wollen diese drei Punkte“, sagt Bergens Coach Oliver Bornemann vor dem Kreisduell am morgigen Sonntag um 15 Uhr. Einige seiner Jungs haben sich zuletzt sehr offensiv geäußert und ein Heranschnuppern an die ersten Vier als Ziel ausgegeben. Hierfür wäre ein Heimsieg dann allerdings Pflicht.

Südwinsens Coach Roy Nischkowsky hat da natürlich einiges dagegen. Auch wenn ihn mal wieder eine angespannte personelle Lage plagt, kommt er keineswegs als freiwilliger Punktelieferant. Vincent Ziemke und Gerrit Linke drohen verletzungsbedingt auszufallen, Tim Petersen ist gesperrt und auch auf Sven Bothfeld muss der Südwinser Coach weiterhin verzichten. „Diese Situation kennen wir ja schon. Trotzdem wollen wir ein anderes Gesicht zeigen als bei der Niederlage gegen Walsrode. Es gibt einiges gutzumachen.“ Der SSV-Trainer hofft auf den Startelfeinsatz von Marcel Lindner, und auch Neuzugang Peter Meisner wird erstmalig im Kader stehen.

Dass es beim SSV personelle Probleme gibt, ist auch Bornemann nicht verborgen geblieben. „Die sind zwar personell geschwächt, haben aber immer noch einen guten Kader. Wir wollen sie allerdings nicht ins Spiel kommen lassen. Die sollen sich nach uns richten, wir wollen das Spiel bestimmen.“

Das passt ja dann zur Ausrichtung des SSV, der aus einer stabilen Defensive eher abwartend agieren und versuchen wird, durch schnelle Gegenangriffe über die Außenpositionen zum Erfolg zu kommen. „Für uns gilt es, individuelle Fehler zu vermeiden und uns in den Zweikämpfen zu behaupten“, so Nischkowsky, der mit allen Mitteln vermeiden möchte, wieder ganz unten in den Abstiegsstrudel reinzurutschen.

Der FC Firat wird wieder im neuen 4-1-4-1 System antreten und sich auf seine spielerischen Stärken berufen. „Wenn wir unser System umsetzen und vor allem wieder diszipliniert spielen, sind wir schwer zu schlagen. Meine Jungs sind gefordert. Wenn sie oben ran wollen, müssen wir gewinnen“, so ein optimistischer Berger Coach.

Mit einem Punkt hingegen würden sich die Südwinser wohl auch zufrieden geben. „Wir müssen unsere Chancen besser nutzen. Ein Punkt wäre okay. Wir werden unseren Stiefel runterspielen und hinten versuchen, sicher zu stehen“, meint Nischkowsky. Die Herangehensweise beider Trainer verspricht ein hochinteressantes Aufeinandertreffen.

Marc Tetens

Von Marc Tetens