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Fußball regional Fußball-Bezirksliga: MTVE Celle will Kurve kriegen – Torwartsorgen beim SSV Südwinsen
Sport Fußball regional Fußball-Bezirksliga: MTVE Celle will Kurve kriegen – Torwartsorgen beim SSV Südwinsen
13:36 20.03.2015
Ein Sieg beim Fünften Scharmbeck-Pattensen wäre für Naser Dullaj (rechts) und seine Südwinser ein Bonus-Erfolg. Quelle: Anne Friesenborg
Celle Stadt

MTV Eintracht Celle –

TSV Winsen (Luhe)

(Samstag, 16 Uhr)

MTVE-Coach Frank Weber hat an die Ehre seiner Jungs appelliert. „Sie müssen sich im Klaren sein, was sie wollen. Es liegt an jedem Spieler, sein Potenzial abzurufen. In der Landesliga, so man sie erreicht, wird Einiges verlangt. Da kann man nicht so auftreten, wie wir zuletzt in Elstorf.“

Heute gilt es für Eintracht die Kurve zu kriegen. Allerdings gegen einen gefährlichen Gegner, der den Kampf um den Relegationsplatz noch nicht aufgegeben hat. „Winsen wird hier nicht mauern. Das ist eine offensiv eingestellte Mannschaft. Das kommt uns hoffentlich entgegen und es wird ein ganz anderes Spiel, als zuletzt.“

Aber auch Weber hadert derzeit mit seinem kleinen Kader. Bei lediglich zwölf Spielern im Training vermisst er den Druck auf seine etablierten Kräfte. Sollte der Appell des Trainers jedoch gefruchtet haben, die Eintracht mit der entsprechenden Einstellung und Leidenschaft ins Spiel gehen, wird sich die höhere Qualität des Tabellenführers in Toren und Punkten bezahlt machen.

VfL Jesteburg –

VfL Westercelle

(Sonntag, 15 Uhr)

Mit einer gehörigen Portion Respekt reisen die Schwarzgelben am Sonntag in die Nordheide. „Das ist ein starkes Team, deutlich besser, als es der vorletzte Tabellenplatz aussagt“, ist sich Westercelles Coach Holger Kaiser sicher. „Die haben sich offensichtlich gefangen. Das ist ein junges Team, dass sich jetzt an die Bezirksliga gewöhnt hat.“ Somit sieht sich der Gast nicht als Favorit, möchte aber punkten. „Wir wollen einen direkten Konkurrenten natürlich nicht stärken, sondern zumindest den Abstand halten“, so Kaiser. Unterstützung erfährt das „Häuflein Einsatzfähiger“ von Fans, deren Bus um 11.45 Uhr vom Vereinsgelände abfährt.

FC Firat Bergen –

TV Meckelfeld

(Sonntag, 15 Uhr)

Mit dem TV Meckelfeld kommt ein äußerst spielstarkes Team an den Heisterkamp. „Das liegt uns besser“, stellt Firat-Trainer Oliver Bornemann fest. „Gegen Südwinsen und Westercelle ging es vor allem um Kampf und Härte.“ Einfach wird es der Tabellendritte dem Firat-Team aber nicht machen, schielt man doch noch berechtigterweise auf den Aufstiegs-Relegationsplatz. Aber beim FC sind alle Spieler an Bord, auch der wiedergenesene Osan Kaska, was den Trainer optimistisch stimmt: „Drei Punkte wären toll, aber wenn wir alles gegeben haben, und es ein Punkt wird – auch okay“, so der Trainer des Achten. „Wir müssen aber auf deren Standards achten, am besten Freistöße im Gefahrenbereich verhindern.“

Vermeiden möchte man die unnötigen Reibereien mit dem Schiedsrichter. „Wir sollten uns aufs Wesentliche konzentrieren und den Schiri außer Acht lassen. Wenn wir dann mal wieder die spielerische Qualität auf den Platz bringen, ist was drin für uns“, so Bornemann.

SG Scharmbeck-Pattensen –

SSV Südwinsen

(Sonntag, 15 Uhr)

Immer wieder neue Hiobsbotschaften für den leidgeplagten Südwinsen-Trainer Roy Nischkowsky: Als ob der Feldspielermangel der vergangenen Wochen nicht gereicht hätte, fehlt ihm für das Auswärtsspiel in Pattensen nun sogar ein Torwart. Marc Perrei weilt auf einer längeren Familienfeier, Daniel Peth hat sich nach Australien verabschiedet und der restliche Verein kann auch nicht helfen. „Lassen wir uns überraschen, wer am Sonntag zwischen den Pfosten steht“, orakelt Nischkowsky. Ausgerechnet gegen den spielstarken Tabellenfünften möchte man sagen, der vor allem im Mittelfeld sehr gut besetzt ist und noch „nach oben“ schielt.

Selbst haben sich die Südwinser vorgenommen, bereits vorne gut zu verteidigen, die Ordnung zu halten, besser nach hinten zu arbeiten und insgesamt eine Schippe drauf zu legen. Die Aufstellung wird Nischkowsky nach dem jüngsten enttäuschenden Spiel möglicherweise variieren. Aber die Spiele gegen die direkte Abstiegskonkurrenz, die gewonnen werden müssen, kommen erst noch. In den nächsten beiden Partien könnte man wertvolle Bonuspunkte einheimsen, die den Druck auf das Team etwas mindern könnten.

Von Marc Tetens