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Fußball regional Fußball-Bezirksliga: Mit Start beginnt für Südwinsen der Abstiegskampf
Sport Fußball regional Fußball-Bezirksliga: Mit Start beginnt für Südwinsen der Abstiegskampf
16:02 27.02.2015
Der SSV Südwinsen will im neuen Jahr nicht mehr hinterherlaufen. - Ein erfolgreicher Start aus der Winterpause soll der Auftakt für - einen erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt geben. Quelle: Benjamin Westhoff
Celle Stadt

SSV Südwinsen –Germania Walsrode(Sonntag, 15 Uhr)

Es geht wieder los für den noch in Abstiegsgefahr schwebenden SSV aus Südwinsen. Um sich daraus so schnell wie möglich zu befreien, käme ein guter Start gerade recht. Die Generalprobe ging mit der Testspielniederlage beim VfL aus Westercelle allerdings daneben (1:3). Aber davon lässt sich Trainer Roy Nischkowsky nicht wirklich beeindrucken. „Ich will mich nicht beschweren. Wir haben in der Winterpause gut gearbeitet. Das Ergebnis ist zweitrangig. Wichtig war, dass die Jungs mal wieder auf dem Platz standen.“ Witterungsbedingte Absagen von Testspielen hatten dies zuletzt verhindert.

Im Spiel gegen Walsrode kann Trainer Nischkowsky jedoch noch nicht aus dem Vollen schöpfen. Neuzugang Peter Meisner zeigt noch nicht die Fitness und die Form, um bereits eine echte Verstärkung zu sein. Rekonvaleszent Marcel Lindner ist noch nicht wieder voll hergestellt und Torhüter Daniel Peth hat sich nach Australien verabschiedet. Zu allem Überfluss fällt auch noch Abwehrhaudegen Sven Bothfeld aus.

Aber das kann den SSV nicht erschüttern. „Wir wollen Walsrode Paroli bieten. Und wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir gewinnen“, so Nischkowsky.

TSV Winsen (Luhe)–FC Firat Bergen(Sonntag, 15 Uhr)

„Eine lange, zähe Vorbereitung geht zu Ende. Das neue 4-1-4-1-System hat sich im Testspiel gegen Eversen/Sülze bereits bewährt. Die Jungs haben das sehr gut umgesetzt“, sagt Firat-Trainer Oliver Bornemann. Im Kader der Berger hat sich zuletzt einiges bewegt. Den Abgängen von Benjamin, Emrah und Ersan Yavsan stehen die Neuzugänge Roni Sacik (MTV Soltau), Faruk Cekil (TuS Bergen) und Bedil Yavsan aus der eigenen Zweiten gegenüber.

Das A und O ist für Bornemann jedoch der Start. „Wo geht‘s hin? Möglich ist viel, es liegt an der Mannschaft“, so der Coach. „Am Sonntag wird es sich zeigen. Wir fahren nach Winsen, um zu punkten. Dann müssen wir nur noch weiterhin von Verletzungen verschont bleiben.“ Die kurzfristige Zielsetzung lautet, sich von den unteren Regionen zu entfernen und, wenn möglich, sich „nach oben ranzuschnuppern“.

SV Essel –MTV Eintracht Celle(Sonntag, 15 Uhr)

Nach fünf Wochen Training ohne die Herausforderung eines Punktspiels darf es auch für den Tabellenführer gerne wieder losgehen. „Die Jungs brennen auf den Start. Die Frage ist nur: Wo stehen wir? Aber das ist die typische Ungewissheit vor dem ersten Spiel.“ Trainer Frank Weber sieht sein Team aber sehr gut vorbereitet. Ein dreitägiges Trainingslager in Dänemark mit tollen Bedingungen liegt hinter ihm und seiner Mannschaft. „Wir sind körperlich gut drauf. Das Spielerische wird man sehen. Wichtig sind für uns die ersten drei Spiele. Da können wir ein Zeichen setzen.“ Allerdings wird Marc Matthesius verletzungsbedingt in den kommenden Wochen fehlen.

VfL Westercelle –MTV Borstel-Sangenstedt(Sonntag 15 Uhr)

Den Abwärtstrend stoppen möchte die Westerceller Mannschaft von Trainer Holger Kaiser ausgerechnet gegen das offensivstarke Team um die Torjäger Mehl (19 Tore) und Wohltmann (13 Tore). Die Defensive muss folglich gestärkt werden. Kaiser erwägt aus Ermangelung von Innenverteidigern eine Systemänderung. Es gilt also, vor allem in der Defensive erst mal sicher zu stehen.

Dabei helfen sollen Duc Bui aus der eigenen zweiten Mannschaft und Nils Lampert aus der A-Jugend, die mit Einsatzzeit rechnen dürfen. „Für uns heißt es Abstiegskampf – nichts anderes“, stellt Kaiser fest. „Wir haben ein heftiges Programm vor der Brust und müssen disziplinierter spielen als zuletzt und persönliche Fehler vermeiden. Und etwas Glück könnten wir auch gebrauchen“, sagt Kaiser. Die Westerceller müssen sich Punkt für Punkt erarbeiten, um nicht auf einen Abstiegsplatz abzurutschen.

Von Marc Tetens