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Fußball regional Fußball-Bezirksliga: SSV Südwinsen beschenkt MTV Eintracht Celle
Sport Fußball regional Fußball-Bezirksliga: SSV Südwinsen beschenkt MTV Eintracht Celle
20:52 23.11.2014
MTV Eintrachts Malte Marquardt (links) erzielte das Tor des Tages für seine Elf. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Mit seinem Überraschungssieg in Meckelfeld hat der SSV Südwinsen dem Aufstiegsaspiranten MTV Eintracht willkommene Schützenhilfe geleistet. Bis auf Westercelle brachten alle Celler Bezirksligisten Siege aus ihren Auswärtspartien mit.

TV Meckelfeld –

SSV Südwinsen

1:4 (1:2)

„Wir haben richtig gut gespielt, taktisch alles super umgesetzt. Die komplette Mannschaft hat heute überzeugt.“ So euphorisch hat man Südwinsens Trainer Roy Nischkowsky diese Saison noch nicht gehört. Nach dem 4:1-Auswärtserfolg beim „Eintracht-Jäger“ TV Meckelfeld aber absolut zu Recht. Dabei war der SSV bereits nach elf Minuten durch einen Elfmeter in Rückstand geraten. „Danach haben wir uns sofort ins Spiel zurück gekämpft“, so der Trainer. Das wurde durch Hendrik Ziemkes Ausgleichstor in der 33. Minute belohnt. Dass der Führungstreffer durch Mike Trautmann noch vor der Pause fiel, spielte dem SSV-Team in die Karten. „In der zweiten Halbzeit hat Meckelfeld viel Druck gemacht, aber wir haben nicht viel zugelassen, stattdessen stark gekontert. Unser Sieg war völlig verdient, auch in der Höhe,“ so das Trainer-Resümee. Die weiteren Treffer erzielten Tino Großmann per Elfmeter und erneut Mike Trautmann.

MTV Ashausen-Gehrden – VfL Westercelle

4:1 (3:0)

Fußball-Bezirksligist VfL Wectercelle bringt vom Kellerkind aus Ashausen eine deftige 1:4-Niederlage mit und muss sich ab sofort mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen. „Hoffentlich kapieren das alle ganz schnell.“ Trainer Holger Kaiser spricht diese Warnung an sein Team aus und sehnt die Winterpause herbei. „In dieser aktuellen personellen Situation sind wir nicht bezirksligatauglich. Mit Yalcin Agakiran und Henning Schubotz war ich gezwungen, angeschlagene Spieler aufzustellen, da Alternativen fehlten.“

Bereits zur Halbzeit schien die Partie beim Stand von 3:0 für das Heimteam gelaufen. Etwas Hoffnung keimte nach dem Elfmetertreffer von Philip Boie in der 72. Spielminute auf, die jedoch mit dem 4:1 in der 80. Minute wieder verflog. „In der ersten Hälfte waren wir richtig schlecht. Gegen uns ist es derzeit zu einfach, Tore zu schießen. Alle Treffer fallen durch individuelle Blackouts,“ stellt Trainer Kaiser nach Spielschluss fest.

MTV Soltau –

FC Firat Bergen

2:4 (1:1)

„Mit dem Ergebnis kann man natürlich zufrieden sein, mit dem Spiel eher nicht. Aber die Hauptsache sind die drei Punkte.“ So fasste der Trainer von Bezirksligist FC Firat Bergen, Oliver Bornemann, den 4:2-Sieg seines Teams zusammen. Auf einem äußerst schwer zu bespielenden Platz gab es nichts für Fußballästheten zu sehen. Stattdessen etliche versprungene Bälle und technische Fehler.

Der FC Firat geriet bereits nach sechs Minuten in Rückstand, schüttelte sich kurz, kam besser in die Partie und machte nach einer halben Stunde durch Ismet Benzer den Ausgleich. Kurz nach der Pause gelang Veysi Yavsan der Führungstreffer. „Wir haben in den richtigen Augenblicken die Tore gemacht, das war enorm wichtig“, so Trainer Bornemann.

Den Deckel auf die Partie machten in der Schlussphase (86. und 90.) wiederum Benzer und Yavsan. Das 2:4 der Gastgeber aus Soltau war lediglich Ergebniskosmetik. Die Berger halten mit dem Sieg die Distanz zum Relegationsplatz bei sieben Punkten und schieben sich ins obere Tabellenmittelfeld.

TSV Auetal –

MTV Eintracht Celle

0:1 (0:0)

Nach einem harten Stück Arbeit auf tiefem Boden bringt Spitzenreiter MTV Eintracht Celle einen Sieg aus Auetal mit. Trainer Frank Weber trat ohne Marcel Mundiens, Julian Pröve, Manuel Brunne und Torben Vogel an und musste nach 15-minütigem Abtasten mit ansehen, wie Auetal die ersten hochkarätigen Chancen vergab. „Zur Halbzeit war mir klar, dass derjenige, der den ersten Fehler macht, heute das Spiel verliert. Zum Glück waren das nicht wir“, konstatierte Weber nach Spielende. Besagten Fehler leistete sich die Auetaler Defensive direkt nach Beginn der zweiten Halbzeit, als sie Malte Marquardt nach einer Ecke unbedrängt zum Kopfball kommen ließ. Dieser bedankte sich und netzte zum 1:0 ein. „Natürlich hätten wir cleverer spielen und das 2:0 machen müssen. Dann wäre das Ding gelaufen gewesen.“ Aber Webers Elf hatte noch einige Minuten zu überstehen, bis der Sieg feststand. „Unterm Strich haben wir verdient gewonnen. Wichtig war für uns, dass hinten die Null steht – vorne machen wir eigentlich immer einen.“

Von Marc Tetens