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Fußball regional Fußball-Bezirksliga: Zurückhaltung vor dem Celler Derby
Sport Fußball regional Fußball-Bezirksliga: Zurückhaltung vor dem Celler Derby
16:02 13.03.2015
Das Hinspiel zwischen dem FC Firat Bergen und dem VfL Westercelle - (helle Trikots) war hart umkämpft. Am Ende siegten die Westerceller mit 1:0. Quelle: Anne Friesenborg
Westercelle

Wenn zwei Teams sich nicht streiten... – ...dann gibt es ein Unentschieden. Dies gilt offensichtlich für das Derby in der Fußball-Bezirksliga zwischen dem VfL Westercelle und dem FC Firat Bergen am morgigen Sonntag (15 Uhr). Denn beide Trainer weisen die Favoritenrolle von sich, üben sich auch sonst in Zurückhaltung und haben ähnliche Ausrichtungen.

Sowohl der Westerceller Coach Holger Kaiser als auch sein Berger Pendant Oliver Bornemann sehen das jeweils gegnerische Team als gut besetzt an, auch wenn hier und da, vor allem beim VfL, der eine oder andere Spieler fehlt. „Wir werden mit Sicherheit nicht ‚wilde Sau‘ spielen. Das Hinspiel mit unserem 1:0-Sieg war schon ganz okay. Wir wollen auch diesmal punkten“, sagt Kaiser. Ins selbe Horn stößt auch Bornemann: „Wir fahren da hin, um zu punkten. Einer wäre okay, aber warten wir die Entwicklung des Spiels einfach mal ab.“ Auch die taktischen Marschrichtungen beider Mannschaften ähneln sich sehr. Beide agieren aus einer dicht gestaffelten Defensive und schauen, was dann nach vorne möglich ist.

Firat hat nach der mäßigen Leistung vom vergangenen Wochenende beim 1:1 gegen den SSV Südwinsen einiges gutzumachen. „Wir können Sonntag einiges wieder gerade rücken und wollen zeigen, dass wir es besser können – auch mit Blick auf die Hinspiel-Niederlage. Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren und einfach das vorhandene Potenzial abrufen. Und vor allem unsere spielerische Qualität wieder steigern“, erklärt Bornemann.

Auf neu hinzu gewonnene oder auch altbekannte Stärken will sich auch die Kaiser-Truppe berufen. So setzt der Gastgeber auf die tolle Moral der vergangenen zwei Spiele. „Nach dem Abgang von fünf Spielern wächst da was zusammen, das hat die Mannschaft zusammengeschweißt. Wir kämpfen gut und arbeiten toll miteinander. Wir sind auf einem guten Weg, das passt so langsam“, meint Kaiser. Verzichten muss er allerdings auf den zuletzt starken Maurice Thies, dafür kann er Lars Preißner und Michael Pawlitschko wieder einsetzen.

Bornemann kann, wie eigentlich fast immer, aus dem Vollen schöpfen und sieht dem Spiel erwartungsvoll entgegen: „Das ist für uns das zweite Derby hintereinander und eine schöne Herausforderung. Es werden sicher auch einige Zuschauer aus Bergen mitkommen, um uns zu unterstützen. Da können meine Jungs den großen Worten von zuletzt Taten folgen lassen.“

Von Marc Tetens