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Fußball regional Fußball-Bezirksligist VfL Westercelle will Platz eins mit in die Winterpause nehmen
Sport Fußball regional Fußball-Bezirksligist VfL Westercelle will Platz eins mit in die Winterpause nehmen
16:14 01.12.2016
Mit einem Sieg gegen Essel will der VfL Westercelle mit Stürmer Marcel Sefczyk (links, hier im Spiel gegen Machen) Platz eins festigen. Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Celle Stadt

VfL Westercelle – SV Essel(Sonntag 14 Uhr)

Mit gemischten Gefühlen denkt VfL-Trainer Heiko Vollmer an das Hinspiel in Essel zurück. „Da standen wir unter Dauerbeschuss und haben das Spiel nur mit ganz viel Glück gewonnen“, erinnert er sich. Tabellenführer Westercelle ist also gewarnt – auch weil Essel mit 25:3-Toren und 19 Punkten aus sieben Spielen eine unglaubliche Auswärtsbilanz aufweist.

Wie stark das Team aus der Samtgemeinde Schwarmstedt in der Fremde auftritt, bekam am vergangenen Freitag auch der TuS Celle FC zu spüren, der Essel zu Hause mit 1:3 unterlag. Besonders der nie zu haltende Stürmer Hendrik Rönnebeck zeigte im Günther-Volker-Stadion seine Klasse. Dementsprechend groß ist auf Westerceller Seite der Respekt vor dem Tabellensiebten. „Das wird eine ganz harte Nuss. Essel ist eine offensive, ausgeglichene Mannschaft mit sehr viel Qualität“, meint Vollmer.

Als Tabellenführer und Herbstmeister sieht er sein Team auf einmal in der Rolle des Gejagten. Mit Genugtuung nahm man zuletzt zur Kenntnis, dass der eine oder andere Konkurrent im Kampf um die Tabellenspitze Punkte ließ. „Großes Kompliment an meine Mannschaft, dass sie da oben steht. Jetzt wollen wir die Tabellenführung auch bis in die Winterpause retten“, gibt sich Vollmer, der am Sonntag personell aus dem Vollen schöpfen kann, kämpferisch.

TuS Celle FC –Eintracht Elbmarsch

(Sonntag 14 Uhr)

Auch nach der letzten Heimniederlage befindet sich der TuS Celle FC mit 30 Punkten auf der Habenseite immer noch auf dem guten fünften Tabellenplatz. Im Duell der Verfolger gastiert nun der Tabellensechste Eintracht Elbmarsch an der Nienburger Straße. Die hoch eingeschätzten Gäste mussten zuletzt einige Nackenschläge einstecken und verloren mit nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen viel an Boden.

Fakt ist, dass sich der Verlierer dieser Partie wohl vorerst aus dem Kampf um die Meisterschaft verabschiedet. „Wir werden alles dafür tun, um die Punkte in Celle zu behalten. Dafür müssen wir uns allerdings steigern“, sagt Spielertrainer Andreas Gerdes-Wurpts, dessen Einsatz nach seiner Fußverletzung aus dem Spiel gegen Essel noch fraglich ist. Der TuS FC steht sich bei seinem Bestreben, ganz oben in der Bezirksliga mitzuspielen, durch viele Undiszipliniertheiten selbst im Weg. Mit vier Roten und vier Gelb-Roten Karten halten die Blau-Gelben den bisher unrühmlichen Spitzenwert der Liga. Zuletzt handelte sich Außenstürmer Steven Neumann den roten Karton ein und wird seinem Team deshalb in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen.

MTV Ashausen-Gehrden – SV Nienhagen

(Sonntag 14 Uhr)

Zum dritten Mal in Folge tritt das Team von Trainer Marc Knauer auswärts gegen eine Mannschaft aus dem Raum Winsen/Luhe an. „Scheinbar liegen uns die dortigen Mannschaften“, sagt Knauer, dem die Ergebnisse in dieser Hinsicht recht geben.

Mit bereits zwei Siegen gegen Winsener Teams im Rücken streben die Männer vom Jahnring jetzt den dritten dreifachen Punktgewinn an. Damit würden sich die Nienhäger vorerst der größten Abstiegssorgen entledigen, zumal man den Vorsprung auf den Tabellenvierzehnten (erster Abstiegsplatz) Ashausen-Gehrden auf acht Punkte ausbauen könnte.

Beim Team von MTV-Trainer Tino Schulz, das seit acht Wochen auf einen Sieg wartet, lief zuletzt nur noch wenig zusammen. Am vergangenen Wochenende blamierte man sich bei der 1:3-Heimniederlage gegen den bis dahin punktlosen Tabellenletzten Ciwan Walsrode bis auf die Knochen.

Darin kann aber für den SVN auch eine große Gefahr liegen, denn die Gastgeber werden alles dran setzen, um diese Pleite wieder gutzumachen. „Wenn wir wieder so kämpferisch und laufbereit auftreten wie zuletzt und vielleicht auch noch das erste Tor machen, sehe ich gute Chancen etwas Zählbares nach Nienhagen zurückzunehmen“, gibt sich Coach Knauer optimistisch. (str)

Von Jochen Strehlau