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Fußball regional Fußball-Kreisliga: ESV Fortuna Celle punktet im Tabellenkeller
Sport Fußball regional Fußball-Kreisliga: ESV Fortuna Celle punktet im Tabellenkeller
21:54 03.05.2015
Fußball-Kreisliga: ESV Fortuna Celle - SV Nienhagen: Fortunas Ole Domrich schießt aufs Tor, die Nienhäger Thiemo Pohl (links) und Tibor Kohlheb kommen zu spät. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Sein Gegenüber vom SVN, Marc Knauer, war nach Spielschluss sichtlich angefressen. „Wir haben vor dem Tor viel zu kopflos agiert, da müssen wir ruhiger und cleverer spielen“, motzte Knauer.

Großes Interesse scheint der Kampf um den Klassenerhalt in beiden Lagern allerdings nicht zu wecken, weniger als 50 Zuschauer fanden sich an der Kampstraße ein. Die wenigen Zaungäste sahen dann auch ein über weite Strecken zerfahrenes Spiel. Beiden Mannschaften war der Druck, der im Tabellenkeller herrscht, deutlich anzumerken. Auf Hausherren-Seite war es insbesondere das Eigengewächs Ole Domrich, der für viel Unruhe vor dem gegnerischen Tor sorgte. Als er kurz vor dem Strafraum keine Anspielstation fand, nahm er sich ein Herz und versenkte die Kugel mit einem sehenswerten Schuss im Gästegehäuse zum 1:0 (24.).

Nienhagen versuchte in der Folge, durch die schnellen Stürmer Matthias Behrens und Ole Eckart den Druck zu erhöhen, war aber in der Gefahrenzone zu überhastet. So musste ein Handelfmeter herhalten, um den Ausgleich zu markieren. Matthias Behrens nutzte diesen eiskalt zum 1:1 (38.). Fortuna zeigte sich davon allerdings unbeeindruckt und kam postwendend zurück. Ole Frerichs verwandelte einen direkten Freistoß zur 2:1-Halbzeitführung (43.).

Nach dem Wechsel war es weiterhin kein fußballerischer Leckerbissen. Allerdings zeigten beide Teams ihren Willen, die Liga zu halten. Vorzuwerfen war beiden Kontrahenten in erster Linie, dass sie es bei dem böigen Wind zu oft mit langen Bällen versuchten. Die kamen dann zu ungenau und ließen wenig Spielfluss aufkommen.

Die Entscheidung der Partie fiel dann durch eine erneute Standardsituation. Domrich lief in einen scharf getretenen Freistoß von Frerichs und köpfte unhaltbar zum 3:1 (63.) ein. „Da wurde unser großes Manko deutlich. Wir erfassen die Situationen zu spät“, kritisierte Knauer. „Ein Sieg der größeren Moral“, meinte Klein.

Von Jens Tjaden