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Fußball regional Fußball-Kreisliga: Eldingen will endlich wieder Siegesgefühle spüren
Sport Fußball regional Fußball-Kreisliga: Eldingen will endlich wieder Siegesgefühle spüren
12:33 16.11.2017
Eine weitere Folge der beliebten Fernsehsendung „Klein gegen Groß“? - Nein, es ist der Eicklinger Simeon Behre (Mitte), der versucht, dem Langlinger Martin Helke den Ball abzunehmen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

VfL Westercelle II –

SV Dicle Celle

(Sonntag, 12 Uhr)

Das Hinspiel war für die Landesliga-Reserve aus Westercelle der positive Auftakt in die neue Saison. Den 3:1-Sieg möchte Trainer Stefan Münstermann gerne wiederholen. Beide eint die wochenlange Zwangspause, Westercelle hat vor drei Wochen letztmalig um Punkte gekämpft, Dicle musste sogar noch eine Woche länger auf den nächsten Einsatz warten. „Das wird auf beiden Seiten viele Abstimmungsprobleme geben“, weiß Münstermann. Ein Sieg wäre für die Hausherren allerdings sehr wichtig, um den Tabellenletzten von der Herrenwiese weiter auf Distanz zu halten. Durch den Einsatz von Landesliga-Kicker Marcel Brunngräber hat Münstermann personelle Alternativen, so soll Steffen Dickmann ins Mittelfeld vorrücken und das Angriffsspiel ankurbeln. „Wenn meine Mannschaft ihr Potenzial abruft, gehen wir als Sieger vom Platz“, ist der Trainer überzeugt.

TuS Bröckel –

SV Altencelle

(Sonntag, 14 Uhr)

In Bröckel gibt es am Sonntag zwei Gründe zu feiern: Die in Eigenleistung erstellte Tribüne gibt es nun seit zehn Jahren und das ebenfalls durch Vereinsmitglieder errichtete Kassen- und Lagerhäuschen wird eingeweiht.

Vor den Feierlichkeiten soll jedoch ein Sieg gegen Altencelle her. Zum dritten Mal treffen die Tabellennachbarn in dieser Saison aufeinander. Im Punktspiel behielt der SV Altencelle die Oberhand, das Pokalduell im Viertelfinale entschied Bröckel für sich. TuS-Trainer Bernd Schäfer ist sich bewusst, dass seine Mannschaft eine überragende Leistung abliefern muss, damit die Punkte in Bröckel bleiben. „Altencelle hat einen Superlauf, da brauchen wir einen besonderen Tag, damit wir gewinnen“, weiß Schäfer. Altencelle schickte zuletzt Eicklingen mit 1:5 und Eversen mit 0:6 auf die Heimreise.

SG Eldingen –

TSV Wietze

(Sonntag, 14 Uhr)

In Eldingen kann man sich kaum noch erinnern wie sich Siege anfühlen. Letztmals gewann die Elf von Trainer Volker Darkow am 1. Oktober gegen Oldau, danach folgten drei Niederlagen und drei ausgefallene Partien. „Bei uns ist ein wenig der Faden gerissen. Vielleicht war die Spielpause gar nicht so schlecht“, stellt Darkow fest.

Auch aufgrund des Hinspielergebnisses (1:4) hat Eldingen gegen Wietze einiges wieder gutzumachen. Der neue Gästecoach Michael Busse hat allerdings noch nicht verloren und will diese Serie gerne verlängern. Die Motivation, den bislang 15 erspielten Punkten weitere folgen zu lassen, ist bei Eldingen groß. „Wir müssen verhindern, in einen negativen Sog zu kommen, da ist jeder einzelne Spieler gefordert“, sagt Darkow.

TuS Oldau-Ovelgönne –

FC Firat Bergen

(Sonntag, 14 Uhr)

Erst vor vier Wochen wurde das Hinspiel in Bergen ausgetragen und endete mit einem deutlichen 5:1-Sieg für Oldau. Wegen einer privaten Feier aus dem Mannschaftskreis der Berger war die Verschiebung erfolgt. Oldau möchte die herrschende Euphorie weiter nutzen und bis zum Jahresende so viele Punkte wie möglich sammeln. Wie schon beim ersten Aufeinandertreffen will der Aufsteiger bei den Gästen keine Freude am Fußball aufkommen lassen. „Eine gute Zweikampfführung wird der Schlüssel zum Erfolg sein“, weiß Trainer Sven Mentkowski.

Nach dem es in den sozialen Medien viele Äußerungen über den Rücktritt von Trainer Bernd Knopp gegeben hat, ist in Bergen mittlerweile wieder Ruhe eingekehrt. Durch die Platzsperre in Bergen haben die neuen Verantwortlichen Erdal Yavsan und Moritz Stahlmann allerdings ganz andere Sorgen. Sie müssen aufgrund der häufigen Platzsperren alternative Trainingsformen finden, um die Fitness zu erhalten.

SV Garßen –

SC Vorwerk

(Sonntag, 14 Uhr)

Vor einer Mammutaufgabe stehen die Garßener beim Gastspiel des SC Vorwerk. Die Gäste legen derzeit alle Bestmarken der Kreisliga fest, denn neben der höchsten Punktzahl, haben sie auch den besten Sturm und die wenigsten Gegentore kassiert. „Wir sind klarer Außenseiter, vielleicht können wir aber eine Überraschung schaffen“, schaut SVG-Trainer Marcus Hoffmann voraus. Bei ihm und seinem Trainerkollegen Timo Sperling herrscht also durchaus Optimismus. Sie wollen die positiven Eigenschaften ihrer Mannschaft in den Vordergrund stellen. Durch die letzten Erfolge bei Dicle und in Hermannsburg ist das Selbstvertrauen gewachsen, was jetzt als Rückenwind für eine Überraschung genutzt werden soll. „Das deutliche Ergebnis aus dem Hinspiel soll sich nicht wiederholen“, erinnert sich Hoffmann an das damalige 0:6.

Von Jens Tjaden