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Fußball regional Fußball-Kreisliga: Spitzenspiel am Berger Heisterkamp
Sport Fußball regional Fußball-Kreisliga: Spitzenspiel am Berger Heisterkamp
19:13 07.04.2016
Celle Stadt

FC Firat Bergen – VfL Westercelle II (Sonntag, 15 Uhr)

Die zweite Mannschaft des VfL steht auf dem Tabellenplatz, den Firat am Saisonende gerne belegen möchte. Dazu ist es aber erforderlich, über eine längere Zeit konstant gute Leistungen abzurufen. Vielleicht liegen die schwankenden Leistungen auch an der Wankelmütigkeit, die ein möglicher Aufstieg im eigenen Lager auslöst. Nicht jeder will unbedingt in der Bezirkliga kicken. „Bei der Aufstiegsfrage gibt es durchaus unterschiedliche Ansichten in der Mannschaft, trotzdem wollen wir es sportlich schaffen“, äußerte sich Trainer Celal Carut. Im Spitzenspiel kann der kurdische Verein seine Tauglichkeit unter Beweis stellen. „Bei einer Niederlage hätten wir den Aufstieg nicht verdient“, ist Carut ehrlich.

TuS Eicklingen – TuS Hohne-Spechtshorn (Sonntag, 15 Uhr)

Die Gefühlslage in beiden Lagern könnte unterschiedlicher nicht sein. Während Eicklingen in der Rückrunde noch ungeschlagen ist, geht bei Hohne derzeit nicht viel zusammen. Der erfahrene Coach Peter Bartosch hat die Einstellung als Hauptgrund für die Misere ausgemacht, dementsprechend erwartet er jetzt eine Reaktion von seiner Mannschaft.

Eicklingen muss nach dem Remis im Flotwedel-Derby gegen Bröckel verletzungsbedingt umbauen. Trainer Steven Hörske kann der Tatsache aber durchaus auch Positives abgewinnen. „Jetzt können sich die Spieler, die zuletzt wenig zum Einsatz kamen, zeigen“, so Hörske.

SV Altencelle – MTV Ahnsbeck (Sonntag, 15 Uhr)

Von den abstiegsgefährdeten Teams hinterlässt Ahnsbeck momentan den schwächsten Eindruck. Der MTV hat in diesem Jahr erst drei Punkte errungen und rutscht immer tiefer in den Tabellenkeller. Bei Altencelle geht der Trend hingegen nach oben. Derzeit steht der komplette Kader zur Verfügung, dadurch stimmt wieder die taktische Grundordnung. Zudem lässt sich das Team von Trainer Claus Netemeyer durch zwischenzeitliche Rückstände nicht aus dem Konzept bringen. Gegen Eldingen kämpfte sich die Elf vom Föscherberg eindrucksvoll zurück in die Partie und errang einen wichtigen Sieg. „Wir haben besonders vor der starken Ahnsbecker Offensive Respekt, wollen aber mit einem Sieg ans Mittelfeld anknüpfen“, meint Netemeyer.

TuS Bröckel – SG Eldingen (Sonntag, 15 Uhr)

Nach zuvor fünf überzeugenden Siegen kam Bröckel in der Vorwoche nicht über ein Remis im Derby gegen Eicklingen hinaus. „Wir waren von unserer eigenen Stärke nicht ausreichend überzeugt, dadurch haben wir nicht druckvoll genug agiert“, weiß Bröckels Coach Bernd Schäfer. Im ersten Spiel auf eigener Anlage nach drei Auswärtsauftritten wollen die Hausherren den eigenen Zuschauern wieder etwas bieten. Für die Anhänger gibt es zudem eine frohe Kunde zu vermelden, denn in der neuen Saison wird weiterhin der gesamte Spielerkader zur Verfügung stehen. „Unser Grundgerüst steht, darüber sind wir sehr froh“, sagt Schäfer.

SV Garßen – MTV Langlingen (Sonntag, 15 Uhr)

Garßen hat zuletzt zwar kontinuierlich gepunktet, durch die vielen Unentschieden konnte sich der Stadtclub aber nicht entscheidend aus der Abstiegszone absetzen. Mit Pokalfinalist Langlingen kommt eine sehr erfahrene und eingespielte Mannschaft an den Hamburger Weg. Garßen steht in jedem Spiel unter Zugzwang, soll der Klassenerhalt gesichert werden. Gerne hätte der SVG im Kellerderby gegen Dicle gewonnen, jetzt geht es bis Saisonende darum, die Heimspiele siegreich zu gestalten.

SV Nienhagen – SV Dicle Celle (Sonntag, 15 Uhr)

Dass der SV Nienhagen gegen das Tabellenschlusslicht aus Wietzenbruch nicht gewann, war aus der Sicht von Trainer Marc Knauer der personellen Situation geschuldet. „Wir mussten sehr viel improvisieren, dadurch kam kein richtiger Spielfluss auf.“ Zudem ist die Motivation bei Mannschaften, die sich gegen den Abstieg stemmen, erfahrungsgemäß um einiges größer. Bevor sich der ehemalige Bezirksligist mit einer möglichen Rückkehr in die höhere Klasse befasst, soll der weitere Saisonverlauf abgewartet werden. „Wir werden mit Sicherheit nicht absichtlich verlieren“, so die deutliche Ansage von Knauer. Sollte es in der Endabrechnung der Platz an der Sonne sein, werden die Verantwortlichen in die Aufstiegsplanung einsteigen.

VfL Wathlingen – SC Wietzenbruch (Sonntag, 15 Uhr)

Nach der Hinserie lag der VfL noch sehr aussichtsreich im Aufstiegsrennen. Vier Niederlagen in Folge haben allerdings für Ernüchterung beim Team des ehrgeizigen Trainers Jens Gebler gesorgt. Durch den Sieg in Eversen keimt wieder ein Fünkchen Hoffnung auf. Um diese Hoffnung weiter zu nähren, muss die Kantallee aber wieder zur Festung werden. Bis zur Niederlage gegen Eicklingen war Wathlingen daheim 18 Monate ungeschlagen. Für Gebler liegt der Schlüssel zum Erfolg im Mittelfeld. „Wir müssen den Spielaufbau von Wietzenbruch stören, dann hängen die Stürmer in der Luft“, so der Trainer.

Von Jens Tjaden