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Fußball regional Fußball-Landesliga: Celler Stadtrivalen mit gemeinsamen Zielen
Sport Fußball regional Fußball-Landesliga: Celler Stadtrivalen mit gemeinsamen Zielen
17:02 01.04.2016
Von Oliver Schreiber
Celle Stadt

Ziemlich ähnlich sind auch die Stimmungslagen. Beide Celler Teams haben am Osterwochenende Erfolgserlebnisse gefeiert. Der MTVE entschied das schwierige Auswärtsspiel beim TSV Etelsen für sich (1:0) und eroberte den Platz an der Sonne zurück, der TuS FC holte vier Punkte aus zwei Begegnungen (1:1 gegen SV Eintracht Lüneburg, 1:0 beim TuS Harsefeld). „Wir sind gut in Form und fahren mit breiter Brust nach Dannenberg“, sagt Wirtz. Auch Röhrbein hat eine positive Stimmung in seiner Truppe festgestellt. „Der erste Auswärtssieg in dieser Saison hat uns richtig gutgetan. Wir haben neues Selbstvertrauen getankt und gezeigt, dass mit uns noch zu rechnen ist.“

Der Premieren-Dreier auf fremdem Platz war vor allem vor dem Hintergrund wichtig, dass die Blau-Gelben von den letzten acht Saisonspielen noch sechs auswärts bestreiten müssen und nun endlich einmal bewiesen haben, dass sie nicht nur ein zuverlässiger Punktelieferant für Heimmannschaften sind. Auch die Eintracht muss in den noch ausstehenden acht Partien noch fünfmal in die Ferne reisen – die nächste Gemeinsamkeit beider Clubs.

Beim MTVE ist man entspannt. „Wir verspüren einen positiven Druck, da keiner von uns den Aufstieg erwartet. Einen Sieg in Dannenberg natürlich schon. Das macht die Sache nicht angenehmer, zumal Dannenberg zuletzt zweimal zu Hause Unentschieden gespielt hat und sich vernünftig verabschieden will. Vor allem im Angriff sind sie gefährlich, wenn man sie spielen lässt“, meint Wirtz. Bei den Blau-Weißen kehrt Malte Marquardt nach Gelbsperre zurück, auch Kirill Weber ist wider Erwarten dabei. „Wir haben nochmal nachgeschaut, er hat in Etelsen doch erst seine vierte Gelbe Karte gesehen“, so Wirtz.

Mit Sperren kennt sich Röhrbein bestens aus. Frederik Deda ist zwar wieder dabei, dafür fehlt Antonios Agaoglou nach seiner aus Röhrbeins Sicht unberechtigten Roten Karte in Harsefeld die nächsten drei Spiele. Auch Sören Radeke muss nach seiner fünften Gelben Karte einmal aussetzen. „Das ist bei uns ein reger Austausch, glücklicherweise kommen die einen wieder, wenn die anderen gehen“, sagt Röhrbein schmunzelnd.