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Fußball regional Fußball-Landesliga: TuS Celle FC startet mit Auftrieb in die Saison
Sport Fußball regional Fußball-Landesliga: TuS Celle FC startet mit Auftrieb in die Saison
17:35 31.07.2014
Von Oliver Schreiber
TuS-FC-Verteidiger Sven Pohlmann (links) im Duell mit Daniel Ruchatz vom MTV Eintracht Celle. Der Oberliga-Absteiger trifft zum - Auftakt auf den TSV Etelsen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Es war nur ein kleiner, erster Schritt. Aber vielleicht ein ganz wichtiger. Der Sieg im Elfmeterschießen im Fußball-Bezirkspokal beim Rivalen MTV Eintracht Celle hat rechtzeitig zum Landesliga-Auftakt am kommenden Sonntag um 15 Uhr gegen den TSV Etelsen für eine positive Gemütslage beim neu formierten TuS Celle FC gesorgt. Nach zwei Jahren Dauertristesse am Tabellenende der Oberliga und dem Abstieg wollen die Blau-Gelben für einen Stimmungsumschwung sorgen sowie Fans und Sympathien zurückgewinnen.

„All die Fehler, die in der Vergangenheit gemacht worden sind, werden wir nicht in einem halben Jahr aufarbeiten können. Wir wollen das Vertrauen der Zuschauer zurückgewinnen“, erklärt der neue Coach Hilger Wirtz, der von seinem Ex-Klub OSV Hannover mit Michael Kiefer, Matthias Wörner, Oguzhan Cay, Johann Ehrentraut und Sye Tekeste gleich fünf Spieler mitgebracht hat. Dazu gesellt mit Stürmer Kirill Weber (25, kommt von Oberligist 1. FC Wunstorf) ein weiterer Akteur, der bereits bei den Hannoveranern gekickt hat. Der TuS FC ist so praktisch zum „OSV Celle“ mutiert.

Wirtz‘ dringlichste Aufgabe liegt somit darin, aus den verbliebenden „Celler Jungs“ und den OSVern eine neue, schlagkräftige Truppe zu formen. Der Wiederaufstieg ist vorerst kein Thema. „Wir sind in einem Entwicklungsprozess. Für uns geht es darum, die Klasse zu halten und guten Fußball zu spielen“, sagt Wirtz.

Letzteres soll gegen Etelsen, immerhin Vierter in der abgelaufenen Saison, geschehen. „Etelsen hat eine robuste Truppe, die sich in der Liga etabliert hat. Das wird keine leichte Aufgabe für uns. Der Derbysieg wird uns sehr viel Auftrieb geben, den Schwung wollen wir mitnehmen“, so Wirtz.