Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball regional Fußball-Niedersachsenligist VfL Westercelle arbeitet an Baustelle Offensive
Sport Fußball regional Fußball-Niedersachsenligist VfL Westercelle arbeitet an Baustelle Offensive
12:52 26.12.2016
Westercelles Maurice Ottenbreit schießt aufs Tor. Im Angriff hat der Niedersachsenligist noch Luft nach oben. Quelle: Alex Sorokin
Westercelle

Zum Jahresende verbleiben die Schwarz-Gelben bei 18 Punkten auf Rang zehn. Vier Punkte trennen die Celler vom ersten Abstiegsplatz, den die FT Braunschweig bekleiden. Acht Niederlagen stehen sechs Siegen gegenüber, ein Unentschieden gab es bisher noch nicht. Beim VfL zeigt man sich mit der Punktausbeute zufrieden, zudem stand das Team in dieser Spielzeit noch nie auf einem Abstiegsplatz. „Wir halten gut mit und werden nicht weggespielt, aber mithalten und gewinnen sind doch zwei unterschiedliche Paar Schuhe“, so de Waardt.

Die größten Sorgen in der Hinrunde bereiteten neben der langen Verletztenliste die Chancenverwertung: „Die Offensive ist unsere Achillesferse“, schildert der Trainer das Problem. „Nach vorne sind wir zu harmlos für die Liga. Da fehlt uns ein richtiger Kracher.“ Darüber, dass Spielerwechsel in der Winterpause immer schwierig zu gestalten sind, ist sich der VfL-Trainer bewusst. Dazu ist der Celler Raum mit Fußball-Talenten größtenteils abgegrast. Als indirekter Neuzugang kehrt Flügelspieler Maximilian Permanseder von seiner monatelangen Verletzung zurück. „Er ist ein wichtiger Spieler, dessen Schnelligkeit wir sehr gut für unser Spielsystem gebrauchen können“, erklärt de Waardt.

Weitere Neuzugänge sind nicht geplant, stattdessen wird eine interne Lösung angestrebt. Um in der Rückrunde den Nicht-Abstieg realisieren zu können, packt das Team während der Vorbereitung an den bekannten Schwachstellen an, wie de Waardt preisgibt: „Defensiv stehen wir gut, doch im Angriffsspiel müssen wir noch an den Laufwegen sowie an der Sicherheit im Konterspiel arbeiten.“

Bevor es am 25. Februar in der höchsten niedersächsischen Spielklasse weitergeht, steht in der Halle die übliche Meisterschaft sowie Turniere an. Das weitere Trainingsprogramm hängt von den Witterungsbedingungen ab, bei schlechtem Wetter wird der Plan durch Laufeinheiten bestimmt. Nun bekommen die Spieler jedoch erst einmal eine Pause, worüber sich auch de Waardt erfreut zeigt: „Es ist gut, dass jetzt Ruhe ist. Durch die weiten Auswärtsfahrten waren es lange Tage, die Pause tut jetzt sicherlich allen gut.“

Von Noah Heinemann