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Fußball regional Fußballfrauen des ESV Fortuna Celle feiern ersten Saisonsieg
Sport Fußball regional Fußballfrauen des ESV Fortuna Celle feiern ersten Saisonsieg
19:09 29.10.2017
Von Carsten Richter
Darauf haben sie lange gewartet: Nach dem 1:0 brachen die Fortuna-Frauen in Jubel aus. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Celle.

Fortuna hat das Gewinnen nicht verlernt. Der erste Sieg der Saison war jedoch nicht allein der Glücksgöttin zu verdanken. „Wir haben 90 Minuten lang gut gegengehalten“, lobt ESV-Trainer Klaus Verseck die Leistung seiner Mannschaft.

Temporeich im Angriff und stabil in der Abwehr ist Celle in die Partie gestartet. Verteidigerin Sarah Konrad hat sich in Zweikämpfen gut durchgesetzt, während Jana Völker im Mittelfeld mit schnellen Pässen überzeugte. Und dann kam der große Augenblick von Stürmerin Aileen Holz, die sich mit dem Ball an der Jesteburger Verteidigerin vorbeischob und zum 1:0 (10. Minute) einnetzte. „Das war ganz überraschend, aber völlig verdient“, sagt Verseck.

Das Tor gab der Mannschaft Antrieb, Fortuna kam zu weiteren Chancen. So schob Melissa Verseck Stürmerin Lisa Zimmermann das Leder zu, die aber an der Jesteburger Verteidigung scheiterte. Kurz darauf gelang Konrad ein schöner, allerdings zu hoher Torschuss.

Die Gastgeber waren sich bewusst, dass sie sich noch auf dünnem Eis bewegten, und zeigten sich weiter kämpferisch. Trotz einiger überhasteter Aktionen war Celle vor allem im zweiten Durchgang die dominierende Mannschaft. Das ärgerliche Eigentor von Saskia Knorr (75.) bügelte Holz Sekunden später mit ihrem zweiten butterweichen Treffer aus (76.). Jesteburg kam daraufhin noch zu ein paar Chancen, doch Celles Keeperin Katharina Mattus war stets hellwach.

Dank einer Niederlage von Kellerkonkurrent Hen-stedt-Ulzburg hat Fortuna vorläufig den letzten Tabellenplatz verlassen. „Jesteburg war zweikampfstark, aber wir haben gut zugestellt“, sagt Verseck, der trotz des Erfolgs noch nicht von einer Trendwende sprechen will. Gegen den Tabellenzweiten St.Pauli dürfte es am kommenden Sonntag nämlich kaum einfacher werden.