Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball regional „Gladbach der Bezirkliga“ wartet auf VfL Westercelle
Sport Fußball regional „Gladbach der Bezirkliga“ wartet auf VfL Westercelle
14:20 02.03.2012
Von Oliver Schreiber
Westercelle

In der Tat gibt es diese Parallele zwischen der „Fohlen-Elf“ und den Gästen aus Borstel. Die haben sich binnen eines Jahres von der Schießbude der Liga zu einer echten Spitzenmannschaft entwickelt. Der MTV liegt mit vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Eintracht Elbmarsch auf Rang drei und hat damit noch Aufstiegsambitionen. Ganz anders sieht es bei den Gelb-Schwarzen aus. Als Drittletzter befinden sie sich auf dem ersten Abstiegsplatz, punktgleich mit dem MTV Eintracht Celle auf dem Relegationsrang.

Demnach sind die Rollen klar verteilt. „Wir sind krasser Außenseiter. Wenn wir dieses Spiel gewinnen wollen, muss schon alles zusammenpassen. Mit einem Punkt wäre ich schon hoch zufrieden. Aber der Zeitpunkt dieses Spiels ist möglicherweise ganz gut für uns. Vielleicht erwischen wir Borstel ja kalt“, hofft Heindorff.

Dafür müssten sich seine Schützlinge aber anders präsentieren als über weite Strecken des ersten Saison-Halbjahres. „Wir müssen eine Einheit bilden, uns mehr als Mannschaft präsentieren und mehr miteinander kommunizieren. Jeder muss bereit sein, Fehler des anderen auszubügeln“, erwartet Heindorff nichts weniger als das Einmaleins des Fußballs von seiner Truppe.

Die Vorbereitung der Westerceller verlief durchwachsen. „Nur rund 30 Prozent des Kaders haben aus unterschiedlichen Gründen die komplette Vorbereitung absolvieren können. Aber das ist ja ein altbekanntes Problem bei uns. Wir müssen das Beste daraus machen“, so Heindorff.

Fehlen wird ihm Dennis Rolif (Schulterprellung). Ricky Harrynarine plagt sich mit einer Grippe herum, Daniel Mikolaczick ist erst seit einer Woche wieder im Training. Der einzige Winterneuzugang Dashnor Dullaj hat zwar die Vorbereitung voll durchgezogen, berufliche Verpflichtungen könnten seinen Einsatz noch verhindern. Sonst sind alle Mann an Bord, um „Gladbach“ ein Bein zu stellen.