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Fußball regional Großer Kampf – keine Punkte
Sport Fußball regional Großer Kampf – keine Punkte
19:11 25.11.2018
Hier setzt sich Wietzenbruchs Cengiz Ceper (Mitte) gleich gegen zwei Gegenspieler durch – Timo von Reith (links) und Juliano Jantzen können ihn nicht stoppen. Letztlich hatten die Gastgeber aber das Nachsehen. Quelle: David Borghoff
Wietzenbruch

Gerannt, gekämpft, gegrätscht und hier und da auch spielerische Akzente gesetzt: Mangelnde Einstellung konnte man dem SC Wietzenbruch im Fußball-Bezirksligaspiel gegen den TSV Elstorf ganz bestimmt nicht vorwerfen. Doch das alles nützte am Ende nichts. Der Tabellenführer gewann das Spiel am Alten Kanal sicher mit 3:0, musste sich dafür aber mächtig strecken.

Gute Moral gezeigt

„Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir dem Gegner alles abverlangt und diesem über die volle Spielzeit größtmöglichen Widerstand geleistet“, zeigte sich SCW-Trainer Eike Mach von der guten Moral seines Teams beeindruckt.

Eike Mach lautstark an der Seitenlinie

„Wach sein! Die Position halten! Hinten Ordnung bewahren!“ – mit lautstarken Rufen auf das Spielfeld versuchte Coach Mach seine Mannschaft darin zu unterstützen, ein frühes Führungstor der Gäste zu vermeiden. Diese berannten das Wietzenbrucher Gehäuse mit schnellen Angriffen von Beginn an. Der ausgezeichnete SCW-Torwart Niels Petersen musste gleich mehrfach in höchster Not retten, während die Hausherren zumindest hin und wieder für Entlastung sorgten.

Mathias Winkler trifft den Pfosten

Aber dann war es doch passiert: Ein Eckstoß wurde zu kurz in die Mitte abgewehrt und Timo von Reith traf von der Strafraumgrenze zum 0:1 (22.) ins untere Toreck. Fünf Minuten später lag der Wietzenbrucher Ausgleich in der Luft. Doch Mathias Winkler traf nach starker Vorlage von Hans-Martin Schneider mit einem fulminanten Schuss nur den Pfosten. Auch danach hielten sich die kampfstarken Gastgeber gut und gestalteten das Spiel ausgeglichen. Weitaus gefährlicher blieben jedoch die Elstorfer, die mit ihrer spielerischen und individuellen Qualität deutlich zeigten, warum sie an der Spitze der Tabelle stehen.

Als der Ball nach einem weiteren Standard ein zweites Mal nicht konsequent geklärt wurde, hielt TSV-Torjäger Maik van Huffel einfach mal „den Schlappen“ hin und versenkte das Spielgerät unhaltbar volley zum 0:2 (35.) in den Maschen des SCW-Tores.

Wietzenbruch optisch überlegen

Doch auch nach dem Wechsel mühte sich der eine tadellose Einstellung beweisende Tabellenletzte um das Anschlusstor. Trainer Mach brachte Dimitri Klaus für den guten Felix Nowatschin. Doch auch mit dem sich gleich gut einfügenden Klaus fehlte den Wietzenbruchern gegen die kompakt in der Abwehr stehenden Gäste die Präzision und letzte Passgenauigkeit. Trotz optischer Überlegenheit des SCW wurden die Konter des Tabellenführers gegen Spielende immer gefährlicher. Wieder konnte sich SCW-Keeper Petersen auszeichnen.

Keine echten Torchancen

Gegen das Solo von Timo von Reith, der zum 0:3 (81.) vollendete, war er jedoch machtlos. „Ärgerlich war es, dass wir die ersten beiden Treffer nach Standards, wo uns die Zuordnung fehlt, kassieren. Im Angriff haben wir einige Nadelstiche setzen können, hatten aber insgesamt kaum echte Torchancen. Auch deshalb, weil Mathias Winkler aufgrund unserer anfänglichen 4-3-2-1 Ausrichtung lange auf sich alleine gestellt war“, so Trainer Mach.

Von Jochen Strehlau

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