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Fußball regional Hermannsburger Fußballer brauchen Erfolgserlebnis
Sport Fußball regional Hermannsburger Fußballer brauchen Erfolgserlebnis
16:14 07.09.2017
Celle

Aufgrund der Hochzeit von Firats Akteur Osan Kaska war die Partie vom dritten Spieltag auf Freitag verschoben worden. Die Gäste haben zuletzt im Nordkreisderby gegen Hermannsburg den ersten Sieg eingefahren und werden mit gesteigertem Selbstvertrauen nach Garßen reisen. Das jedenfalls vermutet Garßens Trainer Marcus Hoffmann: „Das wird ein interessantes Spiel. Firat ist sehr spielstark“, sagt er.

Seine Elf ließ auf zwei schwache Auftritte zuletzt zwei starke Leistungen folgen, daran soll angeknüpft werden. Die mentale Stärke soll wieder den Ausschlag zu einem Erfolg geben. „Wir wollen nichts dem Zufall überlassen und schnell zu unserem Spiel finden “, so Hoffmann.

SV Altencelle –VfL Westercelle II(Samstag, 16 Uhr)

Aufgrund einer privaten Feier von SVA-Coach Claus Netemeyer wurde das Stadtderby kurzfristig auf Samstag verlegt, zudem fand ein Heimrechttausch statt. „Mein Dank geht an meinen Trainerkollegen Stefan Münstermann, für das entgegenkommen“, sagte Netemeyer. Die Leistung seiner Mannschaft gibt dem Trainer dagegen keinen Anlass zur Freude. „80 Prozent reichen nicht, um in der Kreisliga ein Spiel zu gewinnen“, weiß er. Es gäbe bei seiner Elf viele Faktoren zu verbessern. „Da sind alle Akteure aufgerufen, sich zu hinterfragen. Jeder muss sich mehr abverlangen“, fordert der Coach.

SV Dicle Celle – TuS Bröckel(Sonntag, 15 Uhr)

Dicles Trainer Oliver Bornemann ist sich der Schwere der Aufgabe am Sonntag bewusst. Mit Bröckel kommt eine gut funktionierende Einheit auf die Herrenwiese. Seine Schützlinge befinden sich noch in der Findungsphase, sind aber auf einem guten Weg.

Am vergangenen Wochenende wurden zwei Niederlagen gegen Eversen und Vorwerk kassiert, die schnell aufgearbeitet wurden. „Wir verlieren nicht die Nerven und arbeiten ruhig weiter“, beschreibt Bornemann den Entwicklungsprozess. „Wir brauchen ein frühes Erfolgserlebnis, dann läuft vieles leichter“, glaubt Bornemann.

TuS Oldau-Ovelgönne –TuS Eicklingen(Sonntag, 15 Uhr)

In Oldau herrscht erwartungsgemäß eine große Euphorie. Der Aufsteiger hat in der frühen Phase der Saison für viel Furore in der Kreisliga gesorgt. Mit zehn Punkten aus vier Spielen haben die Wenigsten gerechnet. Für Trainer Sven Mentkowski steht seine Mannschaft im Duell mit Eicklingen allerdings am Scheideweg. „Das ist eine Mannschaft, mit der wir auf Augenhöhe sind. Da zeigt sich, wo unsere Reise hingeht“, sagt er und hofft, dass die Tendenz weiter nach oben geht. Bei einer Niederlage würde die Welt zwar nicht untergehen, die Oldauer wollen aber weiter ungeschlagen bleiben.

SG Eldingen –TuS Eversen-Sülze(Sonntag, 15 Uhr)

Eigentlich schien es so, als hätte Eldingen nach einem schwachen Start das Tal durchschritten. In Eicklingen kam es zuletzt aber wieder zu einem Rückfall. „Es hat an allem gefehlt, was im Fußball wichtig ist“, kritisierte Trainer Volker Darkow sein Team.

Für ihn steht jetzt die Mannschaft in der Pflicht, die gesteckten Saisonziele – nämlich oben mitzuspielen – umzusetzen. Intern wurden die Mängel klar benannt, es fielen klare Worte, jetzt müssen die Akteure gegen Eversen eine Reaktion zeigen. „So einen pomadigen Auftritt will ich nicht noch einmal sehen“, wird Darkow deutlich.

SC Vorwerk Celle –FC Firat Bergen(Sonntag, 15 Uhr)

Der SC Vorwerk ist weiter das Maß aller Dinge im Celler Oberhaus. Mit teilweise beeindruckender Leichtigkeit beherrschte der Tabellenführer seine Gegner. Trainer Stefan Mainka warnt aber vor Überheblichkeit: „Wir müssen weiter zielstrebig sein und jedes Spiel konzentriert angehen“, sagt er.

Die Gäste aus Bergen sind zwar in den Niederungen der Tabelle angesiedelt, haben aber auch erst drei Begegnungen absolviert. „Firat hat eine große spielerische Qualität, das wird kein Selbstläufer“, mahnt Mainka, der den SCV-Fans aber unbedingt einen weiteren Sieg schenken will.

TuS Hermannsburg –TSV Wietze(Sonntag, 15 Uhr)

Der TuS Hermannsburg hat nach seinen bisherigen Auftritten viel Lob für den ansehnlichen Fußball erhalten. Unter dem Strich ist die Punktausbeute aber zu gering. Ohne Sieg rangiert der Aufsteiger auf dem letzten Tabellenplatz. TuS-Trainer Sievert Asmussen hat gesehen, woran es zu arbeiten gilt. Es fehlt die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. „Da brauchen wir mehr Zielstrebigkeit“, fordert er. Jetzt geht es mit dem TSV Wietze gegen eine Mannschaft, die zwei Gesichter gezeigt hat. Im heimischen Waldstadion gewannen sie alle drei Spiele, auswärts hingegen läuft es für den TSV überhaupt nicht.

Von Jens Tjaden