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Fußball regional Historischer Tag für VfL Westercelle
Sport Fußball regional Historischer Tag für VfL Westercelle
14:01 18.08.2017
Von Jürgen Poestges
Vorwärtsgang: Westercelles Philip Boie (rechts), hier in Zweikampf mit Wietzenbruchs Moussa Doumbouya. Quelle: David Borghoff (Archiv)
Westercelle

Der Liga-Auftakt in der vergangenen Woche in Emmendorf endete zwar mit einer 0:1-Niederlage. Das ist aber für Vollmer kein Grund zu irgendwelchen Selbstzweifeln. „Wir haben trotz allem gut gespielt. Und es war das erste Spiel seit langer Zeit, in dem wir mal kein Tor geschossen haben. Kein Grund zur Besorgnis also“, sagt der Coach.

Der nach Emmendorf zweite Mitaufsteiger SV Ahlerstedt-Ottendorf ist eigentlich nicht so eine typische Aufstiegsmannschaft. „Die haben zehn Jahre in der Landesliga gespielt, sind 2016 nach einem personellen Umbruch abgestiegen, dann gleich wieder auf. Die haben schon ein gutes Team. Es wird ein schweres Spiel werden, aber das sind letztlich alle. Wir müssen unsere Leistung zu 100 Prozent abrufen.““

Dennoch sieht er seinen VfL und den Gast auf Augenhöhe. „Für uns wird wichtig sein, in der Defensive wieder so kompakt zu stehen wie in der vergangenen Woche. Es gibt da so zwei oder drei Spieler beim Gegner, auf die wir schon besonders aufpassen sollten.“ Da ist zum einen Thorben Glüsing, der beim 2:1-Erfolg der Ahlerstedter am ersten Spieltag gegen den SV Drochtersen/Assel II in der Vorwoche beide Treffer erzielte. Dazu kommt dann mit Mathias Meibohm ein robuster Stürmer, der es versteht, seinen Körper geschickt einzusetzen.

Die Aufgabe wird das Trainergespann wohl weitgehend mit dem Personal aus der ersten Partie angehen. Vollmer: „Ich wüsste keinen Grund, warum wir große Veränderungen in der Mannschaft vornehmen sollten.“ Lediglich Nils Wittenberg, der unter der Woche in Urlaub war und deswegen nicht trainieren konnte, wird unter Umständen erst einmal auf der Bank Platz nehmen. „Das entscheiden wir aber erst nach dem Abschlusstraining. Da ist er wieder dabei“, sagt Vollmer. Ansonsten ist das Personal vollständig. „Bei dem ein oder anderen zwickte es hier und da, aber ich gehe davon aus, dass sich alle fit melden zum Spiel.“

Unter der Woche hat die Mannschaft vor allen Dingen an der Passgenauigkeit im letzten Spielfelddrittel gearbeitet. „Da müssen wir noch genauer zuspielen. Und wenn wir dann effektiver beim Abschluss werden und hinten so kompakt bleiben, behalten wir die Punkte auch zu Hause“, ist sich Vollmer sicher.

Und das wäre natürlich die Krönung dieses geschichtsträchtigen Tages: Zur Landesliga-Premiere noch einen Sieg einfahren. Den wollen die VfLer dann mit zahlreichen Fans feiern.