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Fußball regional Homogenität sichert VfL Westercelle den Erfolg
Sport Fußball regional Homogenität sichert VfL Westercelle den Erfolg
18:47 23.01.2017
HeikoVollmer
Westercelle

Der bisherige Erfolg des Teams hat viele Gründe. „Wir haben eine sehr homogene Mannschaft, die bereits während unseres Trainingslagers in Munster frühzeitig zusammengefunden hat“, weiß Trainer Heiko Vollmer. „Das Team hat es zudem stets verstanden, personelle Ausfälle wichtiger Spieler wie Daniel Weiss oder Alexander Laube zu kompensieren“, fügt Vollmer an. Die große Stärke des VfL war immer wieder das blitzschnelle Umschalten von dicht gestaffelter Abwehr auf Angriff.

Eine Qualität, die das Team mit viel Disziplin verinnerlicht hat. Stolze 43 Treffer haben die Westerceller bislang erzielt. Allein Marcel Sefczyk steuerte 17 Tore dazu bei und liegt damit in der Torjägerliste auf dem ersten Platz. Junge Spieler wie Till Heuchert oder Marcel Brunngräber, der allerdings mit einem beim Hallenfußball erlittenen Kreuzbandriss für die Rückrunde ausfällt, haben eine sehr gute Entwicklung durchlaufen. Kopf der Mannschaft und Lenker im Mittelfeld ist unbestritten der konditionsstarke Kapitän Daniel Weiss. Ebenso wichtig ist Abwehrmann Pascal Peschke, mit 32 Jahren der Senior im Team.

„Aber natürlich trägt jeder einzelne seinen Teil zum Erfolg des Teams bei. Egal, ob das nun Lars Preißner im zentralen Abwehrbereich, der immer überzeugt hat, oder der schnelle Nils Wittenberg im Sturm ist“, sagt Vollmer. Mit den Rückkehrern Torben Vogel (MTV Eintracht Celle) und Louis Wilke (SV Ramlingen-Ehlershausen) stoßen zwei hochgewachsene Spieler zum Team, die der zuletzt nicht immer sattelfesten Defensive noch mehr Sicherheit verleihen sollen.

Das Highlight der Saison war für Vollmer der 4:2-Heimsieg gegen Germania Walsrode. „Das war unser bestes Saisonspiel“, rekapituliert der VfL-Coach. Auch das Derby beim TuS Celle FC hat er trotz der 0:1-Niederlage nicht in schlechter Erinnerung. „Wahnsinn, wie viele Zuschauer wir da aus dem Umfeld des VfL Westercelle mobilisieren konnten“, so Vollmer. Für die weitere Rückrunde ist er optimistisch. „Wir haben eine hervorragende Ausgangsposition und wollen so lange wie möglich im Aufstiegsrennen mitmischen. Viel wird davon abhängen, wie wir aus den Startlöchern kommen“, weiß Vollmer: „Auf jeden Fall werden wir richtig Gas geben – die Jungs sind heiß.“

Von Jochen Strehlau