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Fußball regional Horrorserie von Wietzenbruch geht weiter
Sport Fußball regional Horrorserie von Wietzenbruch geht weiter
19:24 04.11.2018
Angreifer Mathias Winkler (links, hier im Duell mit Nils Lilienthal) vergab für Wietzenbruch eine große Chance zum Anschlusstreffer in der Schlussphase gegen Eintracht Elbmarsch. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

WIETZENBRUCH. Mit 2:4 (1:2) mussten sich die Männer vom Alten Kanal in der Fußball-Bezirksliga dem guten Gästeteam von Eintracht Elbmarsch beugen.

Doch bei aller Enttäuschung über die neuerliche Niederlage musste man dem Team von Trainer Eike Mach ein großes Kompliment machen. Mit viel Leidenschaft, Kampf, Moral – aber auch mit spielerischen Mitteln stemmte sich der SC Wietzenbruch über 90 Minuten gegen die letztlich etwas unglückliche Niederlage. „Wir haben heute vieles sehr gut gemacht. Leider fehlt uns in den entscheidenden Situationen der kühle Kopf“, stellte Mach ernüchtert fest.

Die nur etwa 50 Zuschauer auf dem Wietzenbrucher Sportplatz hatten bereits in der 4. Minute Grund zum Jubeln. Nach Steilpass von Sebastian Kunze war Oumaru Toure im Strafraum gelegt worden. Routinier Kais Manai verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0. Doch viel zu schnell war der perfekte Start schon wieder Makulatur. Eine schöne Kombination, ausgehend vom starken Eintracht-Flügelstürmer Lasse Baltzer, schloss Rico Grimm per Flachschuss zum 1:1 ab (8.). Dann war Finn Baltzer bei seinem Solo über das halbe Feld nicht zu stoppen und Malte Fietz brachte die Gäste im Nachschuss mit 1:2 (15.) in Führung.

Der SC Wietzenbruch brauchte zehn Minuten, um diese Gegentreffer wegzustecken, war dann aber wieder im Spiel. Und die Steigerung der Gastgeber war beileibe kein Strohfeuer. Wenn auch die klaren Torchancen zunächst ausblieben, so zog der SCW nun ein gutes und geordnetes Angriffsspiel auf und eroberte sich viele Bälle bereits im Mittelfeld. Vor allem Manai überzeugte mit klugen Pässen in die Spitze. Der 45-Jährige zwang Gäste-Keeper Nico Fabian mit einem Freistoß zu einer Flugeinlage (62.). Doch in die Wietzenbrucher Drangphase platzte der dritte Gästetreffer (68.). Der überragende Finn Baltzer, der zusammen mit seinem Bruder Lasse den entscheidenden qualitativen Unterschied machte, war bei seinem zweiten Solo erneut nicht zu stoppen und verlud mehrere SCW-Abwehrspieler inklusive Torwart Niels Petersen. War das die Entscheidung? Nein. Manai verkürzte mit seinem zweiten verwandelten Strafstoß nach Foul an Gibril Badjie postwendend auf 2:3 (70.). Doch dann zeigte der gute Schiedsrichter Felix Pellnath auch auf der anderen Seite auf den Punkt und Mark Schade ließ Torwart Petersen beim 2:4 keine Chance (73.).

Aber der SC Wietzenbruch wollte dieses Resultat nicht wahrhaben und stürmte bis zur letzten Spielsekunde. Mathias Winkler vergab eine fette Chance zum Anschlusstreffer (77.) und auch Hans-Martin Schneider hätte noch einnetzen können (86. und 89.). „Wir waren ganz nah dran am Punktgewinn. Beim tödlichen 2:4 stellen wir uns bei eigener Überzahl leider alles andere als clever an“, kritisierte Mach.

Von Jochen Strehlau

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