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Fußball regional Hungrige Wölfe im Celler Revier
Sport Fußball regional Hungrige Wölfe im Celler Revier
13:23 20.04.2018
Von Oliver Schreiber
Celles Christopher Nachtwey (hinten) hat seine Rotsperre abgesessen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

„Das ist wirklich allerhöchste Qualität und momentan zusammen mit Wunstorf wohl das Beste, was die Liga zu bieten hat. Die sind auf allen Positionen topbesetzt, haben hohe individuelle Klasse. Da greift ein Rädchen ins andere. Jeder weiß,was er zu tun hat“, schwärmt MTVE-Cheftrainer Hilger Wirtz vom kommenden Gegner.

Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage bei Arminia Hannover am vergangenen Mittwoch, bei der die Celler vor allem in der zweiten Halbzeit stark aufspielten, wartet nun mit Lupo und am kommenden Mittwoch mit dem 1. FC Wunstorf ein Doppelpack der besonderen Art auf die junge Eintracht-Truppe. „Die werden wohl den Aufstieg unter sich ausmachen dürfen sich keine Ausrutscher mehr erlauben, wenn sie Oldenburg noch überholen wollen. Insofern werden sie uns kaum den Gefallen tun, uns zu unterschätzen“, glaubt Wirtz.

Lupo, 1960 von italienischen Gastarbeitern gegründet, will mit aller Macht zurück in die Regionalliga. Davon war der Klub nach dem Abstieg meilenweit entfernt. Sechs der insgesamt sieben Niederlagen kassierten die Wolfsburger in den ersten acht Saisonspielen. Nach dem Trainerwechsel von Ex-Profi Detlev Dammeier zu Giampiero Buonocore mutierten die Lämmer wieder zu Wölfen und rissen einen Gegner nach dem anderen. Die letzte Niederlage datiert vom 26. November (0:1 gegen Eintracht Northeim), seitdem blieb Lupo in zehn Partien in Folge ungeschlagen und gewann dabei achtmal, zuletzt fünfmal in Serie. „Die strotzen natürlich vor Selbstvertrauen. Aber wir haben schon mehrfach bewiesen, dass wir in der Lage sind, auch einer solchen Spitzenmannschaft die Stirn zu bieten“, erklärt Wirtz. Im Hinspiel gab es eine knappe 0:1-Niederlage, „aber da waren wir trotzdem chancenlos“, erinnert sich Wirtz.

Schutzlos ausgeliefert sind die Celler Lupo aber nicht. Zumal mit Christopher Nachtwey nach seiner Rotsperre ein Routinier zurückkehrt, der dem Team Stabilität verleihen soll. Möglicherweise wird Wirtz dem ein oder anderen Spieler angesichts der Englischen Wochen eine Pause gönnen. „Wir müssen mal schauen, wie das Fitnesslevel bei den Jungs aussieht. Wir müssen physisch und psychisch voll auf der Höhe sein, wenn wir gegen Lupo was reißen wollen“, sagt Wirtz. Auf jeden Fall will Eintracht nicht selbst „gerissen“ werden und keine leichte Beute für die italienischen Wölfe werden, um nach dem Spiel belämmert dazustehen.

Die Fußball-B-Junioren des VfL Westercelle haben sich nach drei Spielen in einer Woche ihre Pause redlich verdient. An diesem Wochenende sind somit nur die A-Junioren des VfL Westercelle mit einer Partie in der Niedersachsenliga vertreten. Am morgigen Samstag empfängt die schwarz-gelbe U19 um 16 Uhr den MTV Treubund Lüneburg zu einem richtungsweisenden Duell.

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Auch in diesem Wochenende steht für die meisten Mannschaften der Fußball-Kreisliga eine Doppelbelastung an. Gleich elf Spiele sind für Freitag und Sonntag angesetzt, um die große Anzahl an Nachholspielen abzubauen. Zwei Teams haben tabellarisch einen großen Abstand zu den Konkurrenten eingenommen. Vorwerk als Tabellenführer im positiven Sinn: Der Stadtteilklub peilt in seinem zweiten Jahr im Celler Oberhaus den Bezirksaufstieg an. Und der SV Dicle Celle im negativen Sinne, als Inhaber der Roten Laterne.

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„Ritterhude war eigentlich eine der Mannschaften, die wir mit runter in den Abstiegskampf ziehen wollten“, sagt Trainer Axel Güllert. Doch der kommende Auswärtsgegner des Fußball-Landesligisten VfL Westercelle (Anpfiff am Samstag, 18 Uhr) scheint Güllert und seinem Team einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Heiko Hartung 19.04.2018