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Fußball regional Italienische Wölfe beißen dreimal zu: Niederlage für TuS Celle FC
Sport Fußball regional Italienische Wölfe beißen dreimal zu: Niederlage für TuS Celle FC
17:00 01.12.2013
Von Oliver Schreiber
Wolfsburg

Allerdings erlaubten sich die Celler zu viele Fehler, die in der Oberliga rigoros bestraft werden. In diesem Fall von Lupo-Martini-Angreifer Andrea Rizzo, der in der ersten Halbzeit zweimal traf (14. und 30. Minute). „Da haben wir uns in der Abwehr jeweils Stellungsfehler geleistet und es ihm einfach gemacht, Tore zu schießen“, so Klindworth.

TuS mühte sich redlich und hatte einige kleinere Chancen, am Strafraum der Gastgeber war es aber dann meist vorbei mit der Herrlichkeit. Einmal hatten die Celler den Torschrei schon auf den Lippen, aber ein 25-Meter-Geschoss von Geburtstagskind Björn Lambach (wurde 22) kratzte Wolfsburgs Torwart Lennart Gutsche irgendwie noch aus dem Winkel. „Keine Ahnung, wie er den noch gehalten hat“, meinte Klindworth.

Mach reagierte in der Pause und brachte nach dem Seitenwechsel den immer noch nicht wieder vollständig fitten Engin Kiy in die Partie. Mit ihm begann der TuS FC einen Sturmlauf, der schon sehr schnell belohnt wurde. In der 48. Minute flankte Helge Heider auf Christopher Lemp, der nahm die Kugel an und drosch sie mit links in die Maschen – 1:2, der Anschlusstreffer.

Mit neuer Hoffnung übernahm das Schlusslicht mehr und mehr das Kommando und drängte die „italienischen Wölfe“ in die eigene Hälfte zurück. Allerdings fehlte TuS die Durchschlagskraft. „Uns fehlt einfach ein Spieler, der den so genannten tödlichen Pass spielen kann. Wir treffen meist die falschen Entscheidungen“, monierte Klindworth.

Und so wurde es letztlich nichts mit einem Remis, weil die Celler in der 81. Minute in einen Konter rannten, Antonio Renelli sorgte mit seinem Treffer zum 3:1 für die endgültige Entscheidung. „Ich bin mir sicher: Wenn wir diesen Konter nicht kriegen, holen wir hier noch ein Unentschieden. Wir waren drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen“, sagte Klindworth.

Doch daraus wurde leider nichts, mit einem Remis in Wolfsburg hätte TuS den 1:0-Sieg gegen den VfL Oldenburg aus der Vorwoche vergolden können. „Schade. Was Einsatz und Laufbereitschaft angeht, kann man der Truppe keinen Vorwurf machen. Aber dafür kannst du dir nichts kaufen, wenn du das Spiel am Ende verlierst“, erklärte Klindworth.

Am kommenden Freitag steigt das letzte Spiel des Jahres daheim gegen die FT Braunschweig, die die Tabellenführung kampflos an den Lüneburger SK verloren haben.