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Fußball regional JFC Allertal überzeugt auf ganzer Linie - VfL Westercelle mit viel Luft nach oben
Sport Fußball regional JFC Allertal überzeugt auf ganzer Linie - VfL Westercelle mit viel Luft nach oben
15:41 26.12.2013
Die U15-Fußballer des - JFC Allertal (grün) haben in der Landesliga eine starke Hinrunde hingelegt und überwintern überraschend - als Tabellenzweiter. Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

„Das war wirklich eine sehr gute erste Saisonhälfte“, sagt JFC-Trainer Jörg Riemann sichtlich zufrieden. Dabei hat die Mannschaft auch allen Grund, um zufrieden zu sein. Schließlich hat das Team das ausgeschriebene Saisonziel, nichts mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen, mehr als erfüllt. „Dass wir so erfolgreich sind, hatten wir auch nicht erwartet. Wir können sehr zufrieden sein und haben die Tabellenspitze immer noch im Blick“, so Riemann, der allerdings im selben Atemzug auch auf die Euphoriebremse tritt: „In der Rückrunde wird es bestimmt schwieriger werden, weil uns jetzt sicher keiner mehr unterschätzen wird“. Dennoch wolle die Mannschaft an die klasse Leistungen der Hinrunde anknüpfen und weiter oben dran bleiben. Auf einen wird der JFC dabei allerdings nicht mehr bauen können: Dennis Wild geht ins Ausland und verlässt den Verein in Richtung Edinburgh. „Das ist sehr schade und sowohl sportlich als auch menschlich ein großer Verlust für uns“, sagte Riemann über den Abgang seines Verteidigers. Mit Florian Salgai haben die Allertaler schon einen Nachfolger gefunden, der die hinterlassene Lücke schließen soll.

Personelle Veränderungen sind beim VfL Westercelle hingegen nicht geplant. „Von der Breite her sind wir gut aufgestellt“, so Trainer Andreas Heindorff. Und dennoch verlief die Hinrunde nicht so, wie sich Trainer und Mannschaft das vorgestellt hatten. „Wir können mit dem bisherigen Auftreten nicht zufrieden sein“, sagte Heindorff, und ergänzt selbstkritisch: „Das liegt sicher auch an mir, dass ich die Situation falsch eingeschätzt habe“.

Dabei hat Heindorff vor allem zu kritisieren, dass seine Mannschaft das Tempo und das richtige Zweikampfverhalten über weite Strecken der Partie nicht gehen könne. „Daran müssen und werden wir über den Winter arbeiten“, gibt er die Aufgabe für die kommenden Wochen vor. Schließlich wolle die Mannschaft nicht noch weiter unten rein rutschen.

Von Louis Kolkmeyer