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Fußball regional JFC Allertal will Erfolgsmodell weiterentwickeln
Sport Fußball regional JFC Allertal will Erfolgsmodell weiterentwickeln
18:08 05.02.2014
Von Andreas Babel
Oft einen Schritt schneller als die Konkurrenz: Die Spieler des JFC Allertal (grünes Trikot, hier die U14-Bezirksliga im Spiel gegen MTV Soltau). Quelle: Anne Friesenborg
Celle Stadt

„Wir haben uns mittlerweile etabliert. Wir sind mit dem VfL Westercelle, insbesondere was die Leistungsklassen angeht, führend im Landkreis Celle. Wir wollen und müssen uns aber weiterentwickeln. Dazu ist es erforderlich, dass wir uns besser und breiter aufstellen. Das bedeutet, dass wir die Aufgaben, die derzeit von einzelnen wenigen Personen erledigt werden, auf mehrere Schultern verteilen“, sagt Frank Steinkuhl, der JFC-Vorstandsvorsitzende.

Grundsätzlich ist der JFC offen für jedweden, der sich engagieren möchte, sei es im Trainer-, Betreuer- als auch im Funktionärsbereich. Konkret ist die Position des Jugendleiters in der kommenden Saison neu zu besetzen.

Durch einen Fragebogen wollte der JFC-Vorstand herausfinden, wie die Trainer der drei Stammvereine das Konstrukt ohne eigenes Vereinsheim und Sportplätze sehen. Herausgekommen sei, dass die Akzeptanz groß ist. Steinkuhls Ziel ist es, die einzelnen Trainer mit ihren Mannschaften näher zusammenzubringen. Er spricht von einer „besseren Kommunikation“ und „standardisierten Ausbildungsinhalten“, die mittelfristig wünschenswert wären.

„Natürlich ist es ein Thema, dass auch die Mädchen eines Tages unter dem Dach der JFC spielen, denn es heißt ja nicht Jungen-Fußballclub, sondern Jugendfußballclub Allertal. Aber wir müssen zunächst einmal die Dinge regeln, die unsere bestehenden Jugendmannschaften angehen“, sagt der 43-Jährige. Sowohl beim TSV Wietze als auch beim SSV Südwinsen kicken talentierte Fußballerinnen. „Die Ambitionen der drei Vereine kann ich derzeit nicht ausreichend beurteilen, aber wir werden Gespräche aufnehmen“, sagt der Ovelgönner, der in der Versicherungsbranche tätig ist.

Stolz sei man im JFC auf alle Talente, wie zum Beispiel Lukas Wilton und Noah Sarenren-Bazee, die es bei Hannover 96 in die höchste Spielklasse im Juniorenfußball, die A-Junioren-Bundesliga, geschafft haben. „Wir haben gute Kontakte zu den Profi-Vereinen“, sagt Steinkuhl. Wenn ein Spieler aus dem Celler Westkreis zu einem höherklassigen Club wechselt, wird in der Regel vom aufnehmenden Verein eine Ausbildungsvergütung gezahlt, die der JFC zum Beispiel in die Ausstattung der Teams und für Trainingslager investiert.

Auch den ambitionierten Breitensport haben die Macher beim JFC im Auge. So gibt es auch zweite und dritte Mannschaften unterhalb des Leistungsbereichs. Insgesamt ist der JFC „mit breiter Brust“ ins achte Jahr gestartet. Dass viele Teams in der Landesliga spielen, zeigt, dass es gut läuft. Wer Teil dieses Teams werden möchte, kann sich beim JFC-Vorsitzenden melden: per E-Mail an frank.steinkuhl@vgh.de oder unter s (0151) 14264564.