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Fußball regional Kampf um Klassenerhalt in der Celler Kreisliga sorgt für Spannung
Sport Fußball regional Kampf um Klassenerhalt in der Celler Kreisliga sorgt für Spannung
15:32 16.03.2017
Celle Stadt

SG Eldingen –MTV Langlingen(Samstag, 16.30 Uhr)

Da die Partie gegen Langlingen bereits am Samstag angepfiffen wird, will die SG Eldingen zumindest für eine Nacht die Tabellenführung erobern. Die Langlinger sind allerdings eines der Teams, gegen die sich die Hausherren immer schwergetan haben. Das hat schon der knappe 1:0-Sieg im Hinspiel gezeigt. Langlingen verfügt über ein robustes Team, das besonders im Defensivbereich gut organisiert ist. „Wir konnten uns aber bislang immer auf unsere Offensivstärke verlassen“, so SGE-Trainer Volker Darkow.

SC Wietzenbruch –VfL Westercelle II(Sonntag, 15 Uhr)

Mit der besseren Witterung ist in Wietzenbruch auch die Freude am Fußball zurückgekehrt. „Bei dem Wetter macht der Fußball wieder Spaß“, sagt Trainer Stephan Bergmann, der zwei bis drei Wochen veranschlagt, damit sein Team um an die Leistungsstärke der Vorrunde heranzukommen.

Besonders im Spiel gegen Vorwerk traten die Defizite zutage. Im Stadtderby gegen die Reserve des VfL Westercelle formuliert er den klaren Anspruch, die Tabellenführung zu verteidigen. Bergmann sieht den Gegner aber stärker als dies die Platzierung aussagt.

FC Firat Bergen –SC Vorwerk Celle(Sonntag, 15 Uhr)

Der Sieg in Südwinsen war für Firats neuen Trainer Bernd Knopp immens wichtig fürs Selbstvertrauen. „Ich will das Spiel nicht schönreden, aber die drei Punkte werden uns mehr Sicherheit geben“, so der Coach.

Ihm ist aber bewusst, dass gegen die spielstarken Vorwerker eine klare Leistungssteigerung nötig ist, um die Punkte im eigenen Lager zu behalten. An der mangelhaften Abstimmung unter den einzelnen Mannschaftsteilen wird im Training gearbeitet, besonders das Abwehrverhalten gilt es zu verbessern. „Wir werden uns taktisch etwas einfallen lassen, um den Spielfluss von Vorwerk zu stören“, kündigt Knopp an.

TSV Wietze –SSV Südwinsen(Sonntag, 15 Uhr)

Durch den Trainerwechsel vom Gespann Martin Engeldinger und Gerrit Linke zu Jörg Rienass hat sich das mentale Problem der Wietzer Elf noch nicht verbessert. Wenn nach gutem Beginn das ausnutzen der herausgespielten Chancen ausbleibt, bringt ein Gegentor das Mannschaftsgefüge ins Wanken.

„Wir verlieren zu schnell den Glauben an uns und sind dann unorganisiert“, so Rienass. Für den Trainer kommt das Nachbarschaftsderby gegen Südwinsen gerade recht, „da muss ich keinen motivieren“, sagt er. Im Kader der Hausherren stehen viele Akteure, die in der Vorsaison noch für den Bezirksliga-Absteiger Südwinsen aktiv waren. Da ergibt sich Brisanz und Motivation von selbst.

TuS Eicklingen –SV Garßen(Sonntag 15 Uhr)

Eicklingen liegt zwar auf Rang zehn der Kreisliga-Tabelle, hat aber nur fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Wir müssen schnell Punkte sammeln, um nicht weiter unten rein zu rutschen“, ist sich Trainer Steven Hörske der Situation bewusst. Entsprechend wichtig wäre ein Erfolg gegen den direkten Konkurrenten aus Garßen.

In der Hinrunde hatte Eicklingen speziell in den Duellen mit Teams aus der unteren Region zu viele Punkte liegen gelassen. Hier sieht Hörske seine Mannschaft in der Pflicht, eine Kehrtwende einzuleiten. Garßen hat mit dem klaren Sieg gegen Wietze gezeigt, welche Qualität in ihnen steckt.

TuS Eversen-Sülze –TuS Bröckel(Sonntag, 15 Uhr)

Die beiden Hausherren Trainer Norbert Oehlschläger und Bastian Krämer haben die deutliche Niederlage in Langlingen gemeinsam mit dem Team aufgearbeitet. „Das war ein miserabler Auftritt. Da müssen wir gegen Bröckel viel mehr zeigen“, so Oehlschläger.

Besonders in der Kommunikation untereinander besteht viel Verbesserungspotenzial, „es muss mehr gesprochen werden“, fordern die Trainer. Bis zum 0:1-Rückstand war die Leistung durchaus ansprechend, danach hat Eversen allerdings aufgehört Fußball zu spielen und sich in ihr Schicksal ergeben. „Wir wollen unsere Fans am Sonntag versöhnen“, kündigt Oehlschläger an.

SV Altencelle –VfL Wathlingen(Sonntag, 15 Uhr)

Aus Sicht von Altencelles Coach Claus Netemeyer steht seine Elf aufgrund fehlender Kaltschnäuzigkeit auf einem Abstiegsrang. „Wir haben genügend Kreativität, um uns Torchancen zu erspielen, nutzen diese aber nicht“, sagt er.

So war es auch im Stadtderby in Westercelle. Dort sah Netemeyer vier Großchancen, die leichtfertig vergeben wurden. Zum nächsten Kellerduell wird der VfL Wathlingen am Föscherberg erwartet, „wieder eine sehr schwere Partie“, weiß Netemeyer.

Mit einem Sieg will er Wathlingen mit in den Abstiegsstrudel ziehen und den SVA über den „Strich“ heben. „In Westercelle haben wir gezeigt, dass wir für Unordnung beim Gegner sorgen können. Jetzt muss noch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor her“, so der Coach.

Von Jens Tjaden