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Fußball regional Keine Geschenke an Ostern für Westerceller U19
Sport Fußball regional Keine Geschenke an Ostern für Westerceller U19
20:44 02.04.2018
Westercelles Noah Heinemann (links) und Theo Bischoff versuchen Rami Kanjoden zu stoppen. Quelle: David Borghoff
Westercelle

Während vor dem gegnerischen Tor der letzte Wille zum Torerfolg fehlte, brachten vor allem individuelle Fehler die Defensive des VfL in die Bredouille. Auch wenn der VfL zwei unterschiedliche Gesichter am Wochenende zeigte, sprangen keine wichtigen Punkte heraus. Punkte, die man bei der aktuellen Tabellensituation gut hätte gebrauchen können: Die Westerceller gastieren aktuell auf dem neunten Platz, die Abstiegszone mit zwei Punkten Abstand jedoch in Reichweite.

Gegen den VfL aus Bückeburg brachten vor allem die gegnerischen Diagonalbälle immer wieder Gefahr, der VfL fand im ersten Durchgang kaum wirksame Mittel und ging durch einen Elfmetertreffer von Bjarne-Niels Struckmeier in Rückstand (39.). Vorher hatte der VfL sich Torchancen erspielen können. Doch zwei Freistöße von Tom Schaper brachten ebenso wie eine Chance von Faisal Soma nicht den gewünschten Erfolg.

Nach einer taktischen Umstellung auf Dreierkette zur Halbzeit fanden die Schwarz-Gelben besser in die Partie, ohne dabei jedoch wirklich vor dem Bückeburger Tor gefährlich zu werden. Stattdessen klingelte es erneut auf der anderen Seite: Nachdem ein Eckstoß am ersten Pfosten verlängert wurde, stand Louis Elsner mutterseelenallein, wofür er sich mit dem 2:0-Endstand bedankte (70.).

VfL Westercelle: Schlothauer – Dzwoniarek, Pautsch, Soma, Schaper, Haase, Duyar-Yavsan Karak, Heinemann, Hinz, Smith. Eingewechselt: Armstrong, Bischoff, Sarnowski, Miladinovic.

Nur 44 Stunden später war der VfL erneut gefordert, diesmal an der Wilhelm-Hasselmann-Straße gegen den aktuellen Tabellenführer vom BV Cloppenburg. Als wäre das Pech den Schwarz-Gelben an die Schuhe gebunden, strich ein Abschluss von Soma in der zweiten Minute knapp über den Querbalken hinweg. Im Gegenzug sorgte eine Kombination der Gäste und einem Schuss von Lucas Abel für den frühen Celler Rückstand (5.). Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die vor allem vom Kampf geprägt war. Kurz vor der Pause folgte ein weiterer Nackenschlag für die Hausherren, die eine couragierte Leistung zeigten: Bei einem hohen Ball in den Westerceller Strafraum fehlte die Absprache, sodass das Spielgerät Kevin Grammel vor die Füße fiel, der sofort abzog und zum 2:0 traf (40.).

Als hätte man die Begegnungen vom Samstag kopiert, zeigten die Schwarz-Gelben im zweiten Durchgang eine Leistungssteigerung, die jedoch ohne Erfolg blieb. Sinan Karaks Anschlusstreffer durch einen platzierten Flachschuss fiel zu spät (80.), auch wenn es durch mehrere Freistöße und Eckbälle noch einmal gefährlich wurde. Während die Westerceller mit leeren Händen den Platz verließen, feierte der BV aus Cloppenburg lautstark mit „Spitzenreiter“-Sprechchören. Eine Tabellenregion, von der der VfL meilenweit entfernt ist. Spielerisch war der extreme Unterschied zwischen den Gefühlswelten der Teams nicht zu erkennen.

„Schade, dass wir für unsere gute Leistung und Leidenschaft in der zweiten Halbzeit nicht belohnt wurden“, erklärte VfL-Trainer Ulrich Busse. „Unser Tor kam leider zu spät, wir müssen uns gemeinsam an die eigene Nase fassen, dass wir die Torchancen nicht genutzt haben.“

VfL Westercelle: Schlothauer – Dzwoniarek, Pautsch, Bischoff, Soma, Haase, Karak, Heinemann, Sarnowski, Hinz, Smith. Eingewechelt: Brandt, Schaper, Duyar-Yavsan.

Von Noah Heinemann

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