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Fußball regional Kunstrasenplatz: Stadt macht Zusagen an VfL Westercelle
Sport Fußball regional Kunstrasenplatz: Stadt macht Zusagen an VfL Westercelle
15:30 17.05.2018
Von Christoph Zimmer
Das Großfeld aus Kunstrasen inklusive Flutlichtanlage soll auf dem bisherigen C-Platz an der Wilhelm-Hasselmann-Straße entstehen. Quelle: David Borghoff
Westercelle

„Mit dem Ergebnis des Gesprächs sind wir sehr zufrieden“, sagte Hans Weger, Projektverantwortlicher des VfL Westercelle, nach der „konstruktiven Diskussion“. Für den Verein geht die Arbeit allerdings jetzt erst richtig los.

Die finanzielle Unterstützung der Verwaltung und der anderen potenziellen Zuschussgeber war die Voraussetzung für die konkrete weitere Planung. „Das war noch nicht der Durchbruch“, sagt Weger zurückhaltend. Bis zum 15. Juli muss der Antrag auf Förderung des Projektes beim Kreissportbund vorliegen. Gespräche mit dem Verband, den weiteren Zuschussgebern und dem Architekten müssen bis dahin abgeschlossen sein.

Die Eckpunkte stehen bereits fest: Das Großfeld aus Kunstrasen inklusive Flutlichtanlage soll auf dem bisherigen C-Platz an der Wilhelm-Hasselmann-Straße entstehen und rund 500.000 Euro kosten. 75 Prozent der Kosten sollen die Zuschussgeber (Stadt, Landkreis, Landessportbund und die Regionalstiftung der Sparkassen) tragen. Die restlichen 25 Prozent der Gesamtsumme muss der VfL Westercelle als Eigenanteil aufbringen. Ein Großteil davon soll über einen Kredit abgedeckt werden.

Darüber hinaus gebe es „zahlreiche Überlegungen, wie ein Teil der Summe beispielsweise durch eigene Veranstaltungen wie einen Sponsorenlauf eingeworben werden kann“, sagt Weger. Details nannte er nicht. „Die Gespräche im Verein und mit potenziellen Sponsoren laufen.“ Im Verein sei man aber „zuversichtlich, die erforderliche Summe bis zum Stichtag aufzubringen. Die Notwendigkeit einer solchen Anlage ist allen im Verein bewusst, um vor allem in der kalten Jahreszeit durch regelmäßiges Training und auch Spielen wettbewerbsfähig zu sein.“

Oberbürgermeister Jörg Nigge hatte zu dem Spitzengespräch mit Verwaltung und Sportvereinen eingeladen. Vorausgegangen war ein entsprechender Antrag der CDU im Stadtrat im März, um die Realisierung des Projektes voranzutreiben. Anwesend waren neben Nigge auch der Sportausschussvorsitzende Joachim Ehlers, der stellvertretende Kreissportbundsvorsitzende Otto Sohnemann und Vertreter des VfL Westercelle und MTV Eintracht Celle.

„Wir haben sicherlich ein für alle Seiten befriedigendes Ergebnis erzielt“, sagte Nigge im Anschluss. „Celle war, ist und bleibt eine Sportstadt.“ Ehlers freute sich ebenfalls über das Ergebnis. „Ich freue mich, dass in dieser Runde so schnell eine Lösung gefunden wurde“, sagte der Politiker. „Natürlich müssen die politischen Gremien dieser Investition zustimmen. Aber ich gehe von einer breiten Unterstützung aller Parteien aus.“ Damit würde eine ausdrückliche Empfehlung des Sportenwwicklungsplanes aufgegriffen. „Ob ein weiterer Kunstrasenplatz an der Nienburger Straße errichtet werden soll, muss geprüft werden, wie es im Sportentwicklungsplan empfohlen wird“, sagte Ehlers.

Für den MTV Eintracht Celle ist ein solches Projekt mit Blick auf den Stichtag am 15. Juli nicht zu realisieren. „Das ist für so ein Großprojekt zu kurzfristig. Wir wollen keinen Schnellschuss machen“, sagt Geschäftsführer Torben Schiewe. „Das Projekt ist aber nicht vom Tisch. Im Gegenteil. Wir werden das für die Zukunft ganz genau prüfen.“

Westercelle soll den Platz selbst betreiben und unterhalten. Die finanzielle Unterstützung der Stadt ist aber an eine Voraussetzung geknüpft: Der VfL Westercelle muss den Platz gegebenenfalls auch anderen Vereinen zur Verfügung stellen. „Damit können wir sehr gut leben“, sagte Weger. Seit rund eineinhalb Jahren beschäftigt er sich in einer achtköpfigen Projektgruppe mit einem Kunstrasenplatz. Jetzt liegt der Ball bei ihnen, dieses auch umzusetzen.

Torchancen für bestimmt drei Spiele, aber nur drei Tore: Wenn sich die U16-Fußballer der SG MTV Eintracht/TuS Celle FC nach ihrem 3:0-Heimsieg am Mittwochabend gegen den Landesliga-Tabellenletzten JSG Aue/Holdenstedt etwas vorwerfen müssen, ist es die miese Trefferquote.

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