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Fußball regional Letzte Chance vertan: TuS Celle FC plant für die Bezirksliga
Sport Fußball regional Letzte Chance vertan: TuS Celle FC plant für die Bezirksliga
08:07 25.04.2016
Von Oliver Schreiber
Celle Stadt

In Etelsen lief laut Röhrbein so ziemlich alles schief, was schieflaufen konnte. Die Celler traten die Reise mit einem Rumpfkader an, nur elf halbwegs fitte Spieler standen ihm zur Verfügung, nachdem sich auch noch Frederik Deda mit Magenproblemen, die ihn sogar zu einem Krankenhausaufenthalt zwangen, abgemeldet hatte. Michael Kiefer lief trotz eines dicken Knies auf und musste frühzeitig ausgewechselt werden. Dies galt auch für Jerrymie Bahtiri, der sich ebenfalls verletzte. „Die Mannschaft hat sich letztlich von alleine aufgestellt“, so Röhrbein.

Bis auf die Torwartposition. Da erhielt Oldie Eike Mach den Vorzug gegenüber Sascha Strohschneider. „Wir waren mit Saschas Leistungen zuletzt nicht zufrieden, daher haben wir uns für Eike entschieden. An ihm lag‘s nicht, dass wir verloren haben“, sagte Röhrbein.

Einer hatte laut des TuS-Coaches hingegen einen großen Anteil an der Niederlage: Schiedsrichter Gordon Eckert. In der 74. Minute schickte er Kapitän Nils Rogge vorzeitig zum Duschen. Rogge erhielt zunächst wegen Meckerns Gelb und dann sofort Gelb-Rot, als er weiter mit dem Referee diskutierte. „Das war völlig überzogen. Nils war nicht beleidigend, sondern hat halt eine Entscheidung moniert“, schildert Röhrbein.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Celler durch ein „dummes Kontertor“ (Röhrbein) von Etelsens Katip Tavan mit 0:1 hinten. Doch praktisch mit dem Mut der Verzweiflung erzielte TuS durch Oguzhan Cay in Unterzahl den Ausgleich (77.). Doch der hielt nicht lange. Nach einem Pressschlag zwischen Sören Radeke und einem Gegenspieler im Strafraum zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. „Das war eine Kann-Entscheidung. Leider werden aber immer alle Kann-Entscheidungen gegen uns ausgelegt“, haderte Röhrbein. Mario Gloger war‘s egal, er verwandelte zum 2:1 (79.), erneut Tavan setzte zwei Minuten später den Schlusspunkt.