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Fußball regional Letzter Strohhalm für SC Wietzenbruch
Sport Fußball regional Letzter Strohhalm für SC Wietzenbruch
15:02 15.11.2018
Niklas Brandt (rechts) tritt mit Westercelle bei Schlusslicht SG Nordheide an. Ein Sieg des VfL wäre wichtig, um nicht den Anschluss an Tabellenführer Elstorf zu verlieren. Quelle: David Borghoff
Celle

Mit dem 15. Spieltag geht die Hinrunde in der Fußball-Bezirksliga bereits zu Ende. Der Tabellenvorletzte SC Wietzenbruch unternimmt gegen Germania Walsrode den achten Anlauf, um am heimischen Alten Kanal die ersten Punkte einzufahren. Für VfL Westercelle zählt bei Schlusslicht SG Nordheide nur ein Sieg. Der ersatzgeschwächte SC Vorwerk steht beim SV Lindwedel-Hope vor der nächsten schwierigen Aufgabe.

SC Wietzenbruch – Germania Walsrode (Sonntag, 14 Uhr)

Die Lage des SC Wietzenbruch erscheint bereits zur Hälfte der Saison nahezu aussichtslos. Vor allem die Heimbilanz von 7:20 Toren und null Punkten aus sieben Spielen kann man nur als Katastrophe bezeichnen. Nun kommt mit Germania Walsrode genau das Team an den Alten Kanal, welches – allerdings mit bereits zehn Punkten Vorsprung – auf dem Bezirksliga-Relegationsplatz liegt. Wenn die Wietzenbrucher ihre winzige Chance nutzen wollen, diesen noch irgendwie zu erreichen, muss ich achten Anlauf der erste Heim-Dreier her. Sollte das nicht gelingen, dürften die „Bezirksliga-Lichter“ beim SCW bereits am Sonntag ausgehen.

„Dieses Spiel ist der allerletzte dünne Strohhalm“, sagt Trainer Eike Mach, der sein Team am vergangenen Dienstag zur Krisensitzung bat. Dort wurde Klartext geredet, denn Mach will sich mit seiner Elf nicht als „Schießbude“ aus der Liga verabschieden. „Das Minimalziel muss sein, dass wir uns anständig verkaufen. Aber auch dafür muss der Fußball gegenüber sonstigen Interessen im Vordergrund stehen“, appelliert der Coach an die Ehre seiner Spieler.

SG Nordheide – VfL Westercelle (Sonntag, 14 Uhr)

„Dieses Spiel müssen wir unbedingt gewinnen, egal wie“, sagt Trainer Heiko Vollmer vor dem Gastspiel beim Tabellenletzten SG Nordheide. Er will den Kontakt zu Spitzenreiter TSV Elstorf, der in Wietzendorf ebenfalls vor einer vermeintlich leichten Aufgabe steht, auf keinen Fall abreißen lassen. Und angesichts der spielerischen Qualitäten des VfL spricht auch alles für die Westerceller und nichts für den sieglosen Aufsteiger aus dem Walsroder Stadtteil Nordkampen.

Dennoch geht VfL-Trainer Heiko Vollmer nicht von einem Selbstläufer aus. „Gegen uns als ehemaligen Landesligisten werden die bis in die Haarspitzen motiviert sein. Außerdem hat Nordheide dem starken Tabellenvierten Eintracht Leinetal vor zwei Wochen ein beachtliches 1:1 abgerungen“, räumt Vollmer ein. Verzichten muss der VfL-Coach auf die verletzten Tom Schaper, Niklas Pautsch, Louis Wilke und wahrscheinlich auch auf Kai Broschinski. Philip Boie ist nach der fünften Gelben Karte gesperrt.

SV Lindwedel-Hope – SC Vorwerk Celle (Sonntag, 14 Uhr)

Das unglaubliche Verletzungspech macht dem Celler Aufsteiger im Moment schwer zu schaffen. „Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch. Und bei unserem kleinen Kader kostet uns diese Personalmisere jetzt auch Punkte. Das ist sehr ärgerlich, weil wir gerade unser Ziel, im oberen Tabellendrittel mitzumischen, etwas aus den Augen verlieren“, sagt SCV-Trainer Stefan Mainka. Da ist es gut, dass sich die Celler Vorstädter mit 22 Punkten bereits ein recht stattliches Punktepolster erarbeitet haben.

Beim SV Lindwedel-Hope steht das Mainka-Team erneut vor einer hohen Hürde. Die spielstarken Gastgeber verpflichtete mit Engin Kiy, der in der Spielzeit 2015/16 auch einmal die Fußballschuhe für den TuS Celle FC schnürte, einen namhaften Torjäger. Jetzt gesellt sich ein weiterer „alter Bekannter“ dazu. Mit Sven Ewert, der Anfang Oktober von seinem Traineramt bei TuS Eschede zurücktrat, holte sich der Verein aus dem Raum Schwarmstedt einen neuen Mann in seinen Trainerstab. „Ich übernehme zur Zeit einzelne Einheiten und werde mich dann, quasi als Co-Trainer, immer mehr einbringen. Hier lerne ich andere Arbeitsweisen und Spieler kennen und bin so weiter im Geschäft. Insofern ist die Situation optimal für mich“, so Ewert, der auch gegen Vorwerk auf der Trainerbank sitzen wird.

Von Jochen Strehlau

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