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Fußball regional Luftgewehrschützen des SV Wieckenberg hoffen auf erste Mannschaftspunkte
Sport Fußball regional Luftgewehrschützen des SV Wieckenberg hoffen auf erste Mannschaftspunkte
17:12 13.10.2016
Stine Holtze Nielsen fehlte zum Saisonauftakt, nun schießt sie wieder an erster Position für den SV Wieckenberg und trifft auf starke Gegner. Quelle: Anne Friesenborg
Wieckenberg

„Zwei Mannschaftspunkte und den einen oder anderen Einzelpunkt wollen wir gewinnen“, kündigt Horst-Dieter Ruschel, Vereinsvorsitzender des SV Wieckenberg, an.

Dieses Mal schießt die Mannschaft in bester Besetzung. „Unsere Nummer eins Stine Holtze Nielsen ist wieder dabei“, freut sich Ruschel. Beim Heimwettkampf fehlte die dänische Olympia-Teilnehmerin noch, nun übernimmt sie wieder die erste Position. Die gesamte Aufstellung wird wie immer erst kurz vor dem Wettkampf unter taktischen Gesichtspunkten festgelegt.

Einen Heimvorteil für den Gastgeber SV Gölzau sieht Ruschel nicht – im Gegenteil: „Gölzau hat den Nachteil des Heimnimbus‘. Anders als zum Beispiel beim Fußball geht es beim Schießen familiär zu: Familie, Freunde und Fans sind in der Halle und schauen zu. Da ist man nervöser und das ist beim Schießen eher negativ“, erläutert der Vereinsvorsitzende. „Es ist schwieriger, zu sich selbst zu finden.“

Deshalb rechnen sich die Wieckenberger gegen Gölzau Chancen aus. „Zwei Punkte sollten wir uns gönnen“, findet Ruschel. „Unser Team ist sehr, sehr gut und vom Leistungsspektrum ausgeglichen.“ Nielsen schießt bei dem Wettkampf gegen den Weißrussen Illia Charheika, der ebenfalls bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro dabei war.

Den Wissener SV wollen die Wieckenberger Schützen besiegen. „Das ist ein Aufsteiger, der an Position eins eine gute Schützin hat. Aber ansonsten ist Wissen machbar“, urteilt Ruschel.

Die Wieckenberger haben mehr trainiert, um für das Wettkampfwochenende optimal vorbereitet zu sein. Durch eine zusätzliche Trainingseinheit kamen sie diese Woche drei Mal zusammen. Ruschel misst den Niederlagen des Saisonauftakts allerdings wenig Bedeutung bei und lobt seine Schützen: „Sie haben sich in Wietze sehr gut verkauft, aber die anderen waren einfach stärker. Vor allem der SSG Kevelaer hatte einen Glückstag.“

In Gölzau wollen die Wieckenberger das Blatt nun wenden und den momentan vorletzten Tabellenplatz verlassen. Das Ziel für diese Saison steht bereits fest: der Klassenerhalt.

Von Amelie Thiemann