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Fußball regional MTV Eintracht Celle als Zünglein an der Waage
Sport Fußball regional MTV Eintracht Celle als Zünglein an der Waage
16:17 16.04.2018
Von Oliver Schreiber
Für den MTV Eintracht Celle und Tim Struwe(am Ball) stehen Englische Wochen auf dem Programm. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Noch acht Spiele stehen bis zum Saisonfinale am Pfingstsamstag daheim gegen SVG Göttingen 07 auf dem Programm. Heißt: Englische Wochen. Dabei bekommen es die Blau-Weißen im Mittwoch-Sonntag-Mittwoch-Rhythmus zunächst mit drei von vier noch verbliebenen Aufstiegsaspiranten zu tun. Nach dem Gastspiel am Bischofsholer Damm folgen die beiden Heimpartien gegen Lupo Martini Wolfsburg und 1. FC Wunstorf, die zusammen mit dem VfL Oldenburg noch um die Regionalliga-Zugehörigkeit kämpfen. Spitzenreiter SC Spelle-Venhaus und TuS Bersenbrück haben keine Lizenz dafür beantragt und spielen daher „nur“ noch um die Meisterschaft.

Die Celler sind somit das „Zünglein an der Waage“ – sowohl im Aufstiegs- als auch Abstiegskampf. Der eigene Klassenerhalt ist durch den Dreier in Gifhorn zwar wieder etwas näher gerückt, aber angesichts des Restprogramms nach wie vor unrealistisch. „Auf uns wartet jetzt das Beste, was die Liga zu bieten hat. Da müssen wir schon auf dem Teppich bleiben. Für uns geht es darum, uns gegen diese Spitzenmannschaften so teuer wie möglich zu verkaufen und vielleicht auch den ein oder anderen Punkt mitzunehmen. Aber dafür müssen wir uns gewaltig strecken“, meint Wirtz.

Die Arminia darf sich keinen Ausrutscher erlauben, wenn sie noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden will. Zwölf Punkte beträgt der Abstand auf Oldenburg als momentan Bestem des Quartetts. Allerdings haben die Landeshauptstädter auch noch vier Spiele weniger absolviert und bestreiten sieben der noch ausstehenden zehn Partien vor eigenem Publikum. „Dementsprechend motiviert werden sie sein. Für mich sind Lupo und Wunstorf zwar die Favoriten, aber auch Arminia hat jede Menge Qualität“, glaubt Wirtz.

Für seine junge Truppe kam der Sieg in Gifhorn einer Erlösung gleich. „Das war ungemein wichtig für das Selbstvertrauen. Vor allem die Art und Weise. Noch mal zurückzukommen, nachdem du eine 2:0-Führung verspielt hast und plötzlich 3:2 hinten liegst, ist schon eine tolle Willensleistung. Das zeigt den Charakter dieser Mannschaft und hat uns im Trainerteam natürlich sehr gefreut“, erläutert Wirtz, der in Hannover dieselbe Startformation aufbieten könnte wie in Gifhorn: „Möglicherweise werde ich das auch tun, mal schauen.“

Abstellen muss Eintracht auf alle Fälle die hohe Fehlerquote im Defensivbereich. Zuletzt gab es in jedem Spiel haarsträubende individuelle Patzer, die postwendend zu Gegentoren führten. „Das wird in dieser Liga sofort bestraft, die knallen dir die Dinger sofort rein. Uns gelingt das leider nicht in diesem Maße. Das ist halt oftmals der Unterschied“, sagt Wirtz.

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