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Fußball regional MTV Eintracht Celle fährt mit Selbstvertrauen nach Wunstorf
Sport Fußball regional MTV Eintracht Celle fährt mit Selbstvertrauen nach Wunstorf
20:25 07.09.2017
Von Heiko Hartung
Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

„Die spielen seit langem auf hohem Niveau und haben eine erfahrene Truppe mit vielen 28- bis 30-Jährigen, ergänzt mit wenigen jungen Talenten“, weiß der Celler Trainer über den nächsten Gegner. Die Elf um Kapitän Robin Ullmann, Neffe von Wunstorf-Coach Jens Ullmann, gehört zu den drei Mannschaften der Liga, die nach vier Spieltagen noch ungeschlagen sind. Allerdings lief es auch für den letztjährigen Tabellenfünften nicht perfekt. Besonders das 1:1-Unentschieden vom vergangenen Wochenende bei Atlas Delmenhorst war eher ein Punktverlust für die Wunstorfer, die immer wieder in die Abseitsfalle der Gastgeber tappten. Was für die Ullmann-Elf spricht, ist ihre Flexibilität und fußballerische Ausgeglichenheit: Jedes der bislang sechs Tore der Wunstorfer schoss ein anderer Spieler. „Die sind nicht von einem oder zwei Führungsspielern abhängig“, sagt Wirtz.

Dass auch in seiner Mannschaft mehrere Spieler Führungsqualitäten haben, zeigte sich am vergangenen Sonntag beim ersten Saisonerfolg gegen Vorsfelde (3:1). Für den verletzten „Leader“ Christopher Nachtwey führte Tim Struwe Regie im zentralen Mittelfeld. „Er hat das supergut gemacht“, blickt Wirtz auf die Leistung des 23-Jährigen zurück. Auch der erst 20-jährige Neuzugang Bastian Stech habe sich stark in Szene gesetzt. Insgesamt habe die Mannschaft einen souveränen Auftritt hingelegt. „Das werden wir in Wunstorf versuchen zu wiederholen“, kündigt Wirtz an. Nicht zu tief stehen und mutig nach vorne kommen, heißt die Devise – „ohne natürlich ins offene Messer zu laufen“, schränkt der Celler Trainer ein. Denn: „Wenn wir in Wunstorf punkten, wäre das schon eine Überraschung. Dazu muss bei uns alles passen.“

Neben den Langzeitverletzten wie Torwart Christof Rienass oder Hilger von Elmendorff wird auch der schnelle Ole Eckhart weiterhin pausieren müssen. Seine Knieverletzung aus dem Sulingen-Spiel wird ihn noch zwei Wochen außer Gefecht setzen.

Nach dem historischen ersten Sieg in der fünfthöchsten Spielklasse nach zuvor drei Niederlagen dürfte das Selbstvertrauen bei den MTVE-Spielern zurückgekehrt sein. Und nicht selten schlägt mentale Stärke die individuelle Klasse.