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Fußball regional MTV Eintracht Celle gibt sich noch nicht auf
Sport Fußball regional MTV Eintracht Celle gibt sich noch nicht auf
15:37 06.04.2018
Von Oliver Schreiber
Eintrachts Winterneuzugang Bastian Hattendorf traf am Osterwochenende sowohl gegen Delmenhorst als auch Sulingen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Aber eben nicht unmöglich trotz sieben Punkten Rückstandes zum rettenden Ufer. Doch dafür benötigt die junge Eintracht-Elf dringend eine Siegesserie – und muss auch mal einen der Großen schlagen. „Oldenburg rechnet sich zu Recht noch alle Chancen auf den Aufstieg aus. Die haben eine richtig gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Im Hinspiel waren wir chancenlos und haben da zu Recht 4:0 verloren. Aber da sind wir auch weit unter unseren Möglichkeiten geblieben. Wenn wir über uns hinauswachsen, können wir auch Oldenburg besiegen. Und das ist auch unser Ziel“, erklärt Wirtz.

Dafür muss allerdings eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den beiden Spielen gegen SV Atlas Delmenhorst (1:5) und TuS Sulingen (2:2) her. Gegen Delmenhorst funktionierte Plan A nicht, weil der holprige Platz kaum spielerische Lösungen zuließ. Und bei Plan B – nämlich einfacher Fußball mit langen Bällen und entschlossen geführten Zweikämpfen – war Atlas eindeutig im Vorteil. Zudem machten es die Blau-Weißen beiden Gegnern viel zu einfach, Tore zu erzielen. Und der Aufsteiger tat sich schwer, selbst welche zu erzielen. Die schwachen Sulinger lieferten dem MTVE die drei Punkte praktisch auf dem Tablett – doch er griff nicht zu. „Uns fehlt im letzten Drittel einfach die Kaltschnäuzigkeit und die Entschlossenheit. Wir machen viele Dinge richtig gut, sind im entscheidenden Moment aber dann nicht voll da. Das ist aber eben auch ein Lernprozess. Das kannst du nicht von heute auf morgen einfach so erzwingen“, meint Wirtz.

Viele Chancen werden die Celler gegen den VfL nicht bekommen. Die Oldenburger haben zusammen mit Lupo Martini Wolfsburg die beste Defensive der Liga (erst 19 Gegentore in 22 Spielen). Daher wird es vonnöten sein, den eigenen Kasten sauber zu halten, um zumindest in Reichweite eines Sieges zu kommen. „Wir haben uns zuletzt im eigenen letzten Drittel zu viele Fehler erlaubt, die in der Oberliga konsequent bestraft werden. Das haben wir in dieser Saison auch schon mal besser hinbekommen“, sagt Wirtz. Die Hoffnungen ruhen also auf „letzten Dritteln“ – dem eigenen, dem gegnerischen und dem der gesamten Saison.

Hoppla, wo ist denn plötzlich das Polster von sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone geblieben? Gerade mal zwei mickrige Zähler trennen die Landesliga-Fußballer des VfL Westercelle vor dem Heimspiel gegen SV Drochtersen/Assel II am Sonntag, 15 Uhr, noch von den schaurigen Tabellenplätzen. „Die Konkurrenz schläft nicht. Viele Abstiegskandidaten haben in den Nachholspielen über Ostern kräftig gepunktet“, sagt VfL-Trainer Heiko Vollmer.

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