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Fußball regional MTV Eintracht Celle gut in Schuss dank Kunstrasen
Sport Fußball regional MTV Eintracht Celle gut in Schuss dank Kunstrasen
01:58 12.02.2018
Von Oliver Schreiber
HilgerWirtz Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Bereits im Vorjahr hatte der MTVE den großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz, auch in den Wintermonaten intensiv trainieren zu können. Am Ende stand der Aufstieg, in diesem Jahr hoffen die Celler, durch die kernigen Übungseinheiten den Grundstein für den Klassenerhalt legen zu können. „Wir fühlen uns auf jeden Fall bereit. Aus unserer Sicht kann die Rückrunde sofort beginnen, auch wenn es momentan nicht danach aussieht, dass wir angesichts der Platzverhältnisse nächsten Sonntag zu Hause gegen Sulingen spielen werden“, meint Wirtz.

Los geht es dann aber auf jeden Fall eine Woche später beim SSV Vorsfelde, der über einen Kunstrasenplatz verfügt. Darauf sind die Blau-Weißen bestens eingestellt, denn vier der fünf bisherigen Testspiele absolvierten sie auf diesem Belag. Nur beim 3:0-Erfolg gegen Kreisliga-Spitzenreiter SC Vorwerk durften sie auf natürlichem Untergrund kicken. Am Samstag kassierten die Celler beim 1:3 gegen Landesligist SV Ramlingen-Ehlershausen in Hemmingen ihre erste Niederlage in der Vorbereitung, nachdem sie zuvor die Bezirksligisten TuS Eschede (6:0), TuS Harenberg (8:4) sowie Landesligist TSV Krähenwinkel-Kaltenweide (8:3) deklassiert hatten.

„Die Niederlage gegen Ramlingen hat die Jungs schon geärgert, ist aber in der Vorbereitung kein Beinbruch. Insgesamt war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Ramlingen unsere Fehler konsequent ausgenutzt hat und sehr effektiv war – im Gegensatz zu uns“, resümiert Wirtz. Bereits zur Pause führte der RSE 3:0, Kai-Lennart Schmidt gelang kurz vor Schluss der Ehrentreffer für Eintracht.

Nichtsdestotrotz hat diese Partie gezeigt, dass noch viel Arbeit auf den MTVE wartet, vor allem in der Defensive war das Team zuletzt zu anfällig. Dies lag unter anderem auch daran, dass mit Malte Marquardt auf Grund einer Kapselverletzung im Zeh der Abwehrstabilisator momentan noch ausfällt.

Damit ist er bei weitem nicht der einzige. Tim Runge (Meniskus-OP) wird wohl noch rund zwei Monate fehlen, auch bei Pascal Kubiak (Muskelfaserriss im Oberschenkel) ist an eine baldige Rückkehr noch nicht zu denken. Immerhin stehen Hilger von Elmendorff (Kniescheiben-Ödem), Nils Rogge (Syndesmosebandanriss), Valentin von Behr (Schienbein-OP) und der zuletzt grippekranke Ole Eckhart vor einer Rückkehr ins Mannschaftstraining, müssen aber noch teilweise gewaltige Rückstände aufholen. Dasselbe gilt für Björn Lohmann, der auf Grund seiner Meisterschule, die noch rund einen Monat andauert, nur eingeschränkt trainieren kann. Mit Rune Lübbers (zurück zur TS Wienhausen) und Christoph Gaete von Wersebe (zurück zum SC Vorwerk) verzeichnet Eintracht zudem noch zwei Abgänge.

Doch dank der drei Neuzugänge im Offensivbereich, Moussa Doumbouya (vom SC Wietzenbruch), Bastian Hattendorf (vom 1. FC Germania Egestorf-Langreder II) und Rückkehrer Henry Struwe (vom TuS Hermannsburg) standen Wirtz gegen Ramlingen immerhin 17 Spieler zur Verfügung. „Wenn unsere Verletzten nach und nach zurückkehren, haben wir einen großen Konkurrenzkampf. Ich hoffe, dass uns das einen weiteren Leistungsschub gibt“, hofft Wirtz, der die drei Wintertransfers lobt. „Sie sind alle hoch motiviert und helfen uns weiter. Moussa hat richtig Zug zum Tor und kann Bälle vorne festmachen. Bastian ist sehr dynamisch mit einer engen Ballführung, vor dem Tor ist er clever. Ihm fehlt aber noch etwas der Rhythmus. Dies gilt auch für Henry, der aber auch auf einem guten Weg ist und uns mehr Tempo bringt“, erläutert Wirtz die Vorzüge seiner Neuen.

Das Wetter und der Amateurfußball mögen sich nicht. Bereits im Oktober fielen erste Partien in der Fußball-Kreisliga aufgrund der massiven Niederschläge aus. Genau diese Spiele sollen jetzt nach Wunsch der Ansetzer vor dem offiziellen Beginn der Rückrunde nachgeholt werden.

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