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Fußball regional MTV Eintracht Celle stellt sich gegen Stinstedt auf defensiven Gegner ein
Sport Fußball regional MTV Eintracht Celle stellt sich gegen Stinstedt auf defensiven Gegner ein
17:34 09.09.2016
Von Christoph Zimmer
Innenverteidiger Malte Marquardt (links) übernimmt angesichts der angespannten personellen Situation bei MTV Eintracht Celle sehr viel Verantwortung.
Celle Stadt

Die personelle Situation bei den Cellern ist weiter angespannt. Für den Notfall setzt sich Assistenztrainer Frank Weber gegen den Aufsteiger auf die Bank. Aus der zweiten Mannschaft rückt Jan Brodde in den Kader, der wegen der zahlreichen Ausfälle erneut nur 14 Spieler umfasst. So wird es laut Wirtz wieder auf Spieler wie Malte Marquardt in der Innenverteidigung sowie Björn Lohmann und Hilger von Elmendorff im Mittelfeld ankommen, die Mannschaft zu führen.

Wirtz erwartet ein ähnliches Spiel wie beim mühsamen 2:0 am vergangenen Wochenende gegen den erstaunlich defensiven und passiven Aufsteiger aus Pennigbüttel. „Wir können nicht immer spektakulär spielen“, sagt er und meint: Auch gegen Stinstedt wird die Mannschaft geduldig spielen müssen, um zu gewinnen. Den Gastgeber schätzt Wirtz als „kompakten Gegner mit groß gewachsenen Abwehrspielern“ ein, der mit Marvin Behrens über einen gefährlichen Stürmer verfügt. „Sie wollen ihren Zuschauern unbedingt den ersten Sieg bieten“, ist sich Wirtz um die Schwere der Aufgabe auf dem Weg zum dritten Sieg in Serie bewusst.

Einen starken Stürmer haben aber auch die Gäste in ihren Reihen. Mit sechs Toren erzielte Felix Kürger bislang mehr als die Hälfte aller Celler Treffer. „Wenn er die Bälle kriegt, kann er damit sehr viel anfangen“, sagt Wirtz. Er sagt aber auch: „Er ist noch nicht in einer richtig guten Verfassung. Er kann noch viel mehr.“ Das dürfte für Stinstedt wie eine ernste Drohung klingen.

Gute Nachrichten gibt es aus der Krankenabteilung des Landesligisten. So trainierten Tino Grossmann, Timo Premper, Valentin von Behr und Adrian Zöfelt nach ihren langen Verletzungspausen wieder individuell mit einem Physiotherapeuten. Aber ein Einsatz kommt für die Rückkehrer noch zu früh. „Wir werden nichts überstürzen“, sagt Wirtz. In drei bis vier Wochen rechnet der Trainer mit einer Rückkehr der Spieler in die Mannschaft. „Es ist schön, dass sie wieder dabei sind. Wir werden sie behutsam aufbauen und langsam wieder an die Mannschaft heranführen.“