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Fußball regional MTV Eintracht Celle trifft auf sein Spiegelbild
Sport Fußball regional MTV Eintracht Celle trifft auf sein Spiegelbild
19:43 28.10.2016
Von Oliver Schreiber
Felix Krüger (links) ging zuletzt beim SV Eintracht Lüneburgleer aus. Gegen den SVE-Stadtrivalen MTV Treubund willder Torjäger des MTV Eintracht Celle wieder treffen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

„Treubund setzt ebenfalls voll auf die Jugend und hat in dieser Saison sechs, sieben Spieler aus der A-Jugend-Niedersachsenliga integriert. Die sind bestens ausgebildet, aber natürlich auch noch unerfahren“, erklärt MTVE-Cheftrainer Hilger Wirtz.

Die Eintracht trifft also auf ihr Spiegelbild. Gemeinsamkeiten finden sich jede Menge – auch tabellarisch. Lüneburg ist mit 21 Punkten Fünfter, die Celler mit nur einem Zähler weniger Siebter. „Unser Ziel ist es natürlich, nach diesem Spiel vor Treubund zu stehen“, sagt Wirtz. Mit anderen Worten: Ein Sieg soll (muss) her.

Dies ist sowohl den Blau-Weißen als auch den Gästen in der Vorwoche nicht gelungen – ganz im Gegenteil. Die Wirtz-Schützlinge verloren 0:1 beim Treubund-Stadtrivalen SV Eintracht Lüneburg, der MTV unterlag bei Aufsteiger TV Meckelfeld gar mit 0:3. Dadurch haben beide Teams den Anschluss nach ganz oben zunächst erst einmal verloren. „Das war eine ärgerliche Niederlage für uns, weil wir die spielbestimmende Mannschaft waren. Aber wir schauen ohnehin nicht zu sehr auf die Tabelle, sondern die Weiterentwicklung der Mannschaft steht im Vordergrund. Da sind wir auf einem guten Weg. Dasselbe gilt auch für Treubund“, erläutert Wirtz eine weitere Gemeinsamkeit.

Die Celler Eintracht, die am vergangenen Spieltag erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer blieb, muss auf Kapitän Björn Lohmann verzichten. Der Sechser sah in Lüneburg seine fünfte Gelbe Karte. Dafür kehrt Malte Marquardt (Mittelhand angebrochen) zurück in den Kader und könnte Lohmanns Position einnehmen. Beim 4:1-Sieg gegen Treubund im April lieferte er da eine Top-Leistung ab und nahm Lüneburgs Dreh- und Angelpunkt Steffen Hattendorf (bisher sieben Saisontreffer) komplett aus dem Spiel. Eine andere Alternative wäre Allzweckwaffe Tim Struwe.

Ansonsten kann Wirtz fast wieder aus dem Vollen schöpfen. „Die Verletzten sind jetzt nach und nach zurückgekehrt, das belebt den Konkurrenzkampf. Aber natürlich sind noch nicht alle wieder bei einhundert Prozent. Nichtsdestotrotz sind wir schlagkräftig genug, um Treubund zu schlagen“, meint Wirtz. Die Eintracht will am Sonntag also schöner aussehen als ihr eigenes Spiegelbild.